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1. Basketball-Regionalliga : Twisters-Sieg wäre eine Sensation

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger empfangen mit RW Cuxhaven den Meisterschaftsfavoriten.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2015 | 12:50 Uhr

Der erste Eindruck war vielversprechend. Am Mittwochabend konnte Bjarne Homfeldt Osvaldas Gaizauskas zum ersten Training mit seinem neuen Team begrüßen – und der Coach des BBC Rendsburg war sogleich begeistert von dem 24-jährigen Litauer. „Man hat gesehen, dass er großes Potenzial hat“, sagt Homfeldt über den jüngsten Neuzugang der Twisters (die LZ berichtete).

Am vergangenen Wochenende hatte Teamarzt Dr. Ingo Perner den Deal mit Gaizauskas für den bei einer Tagung weilenden Homfeldt eingefädelt und zum Abschluss gebracht. Am Montag wurden die nötigen Unterlagen zur Geschäftsstelle des Deutschen Basketball Bundes (DBB) gefaxt, am Dienstag letzte Modalitäten mit Gaizauskas und seinem letzten Verein in Litauen geklärt, am Mittwoch saß der 24-Jährige bereits in der Fähre Richtung Kiel, wo er am Nachmittag eintraf. Am Abend folgte dann das Kennenlernen mit den neuen Teamkollegen. Homfeldt: „Osvaldas war noch etwas müde von der Anreise, aber er hat seine Qualitäten angedeutet und wird uns sicherlich weiterhelfen.“

Ob der 2,01 Meter große Flügelspieler bereits am Sonnabend im Heimspiel gegen Rot-Weiß Cuxhaven (19.15 Uhr, Herderhalle) das Twisters-Trikot tragen wird, liegt allerdings nicht mehr in den Händen der Rendsburger. Homfeldt: „Wir hoffen, dass der DBB schnellstmöglich die Unterlagen bearbeitet und wir noch vor dem Wochenende die Spielgenehmigung für Osvaldas erhalten.“ Bis gestern hatten die Twisters zwar noch keinen positiven Bescheid, Homfeldt bleibt aber gelassen: „Meistens kommen die Papiere aber erst am Freitag, also sind wir guter Dinge.“

Einen Spieler wie den Litauer könnte der Twisters-Coach morgen dringend benötigen, denn mit Rot-Weiß Cuxhaven kommt der Meisterschaftsanwärter schlechthin in die Herderhalle. „Die haben den dreifachen Etat wie wir“, sagt Homfeldt. Gleich zehn Profis stehen im Team des kroatischen Trainers Moris Hadzija. Homfeldt: „Individuell ist das die stärkste Mannschaft der Liga, wenn nicht aller Regionalligen insgesamt.“ Dass die Cuxhavener überhaupt in der 1. Regionalliga spielen müssen, ist dem Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga Pro B geschuldet. „Sportlich hatten die Niedersachsen den Klassenerhalt geschafft, die Rahmenbedingungen stimmten aber nicht“, erklärt Homfeldt, für den ein Erfolg „einer Sensation“ gleichkäme. „Die wollen wieder hoch in die 2. Liga. Dafür haben sie viel Geld investiert. Wenn es normal läuft, haben wir keine Chance.“ Wohl auch mit Gaizauskas nicht.

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