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Basketball-Regionalliga : Twisters-Sieg: Vorne top, hinten auch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Basketball lassen den TSV Uetersen beim 104:37 keine Chance.

Dass die Rendsburg Twisters in Uetersen ihren 13. Saisonerfolg einfahren würden, war mit nur wenigen Zweifel behaftet. Beim ersten Blick auf das Resultat allerdings, hätte man auch einen Tippfehler bei der Ergebniseingabe vermuten können. Der Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga Nord demontierte den völlig überforderten TSV Uetersen mit 104:37 (8:29, 19:48, 23:83).

Es war – natürlich – der höchste Saisonsieg der Twisters, die erstmals auch in fremder Halle die 100-Punkte-Marke knackten. Viel wichtiger aber war Rendsburgs Trainer Bjarne Homfeldt die Leistung in der Defensive. Mit den nur 37 Gegenpunkten erreichten die Twisters auch hier einen Saisonbestwert. „Das war mir wichtig. Die Abwehrarbeit hat mir zuletzt nicht gefallen. Daran haben wir in der letzten Trainingswoche gearbeitet und die Mannschaft hat das gut umgesetzt“, lobte Homfeldt. Abwechselnd „kümmerten“ sich Mannschaftskapitän Morris Brodersen, Max Hillner und „Dimi“ Basylev um TSV-Topscorer Phillipp Döhring (pro Spiel 22,5 Punkte), so dass dieser kaum ins Spiel fand und es nur zu gerade einmal sechs Zähler brachte. „Das hat uns natürlich geholfen“, unterstrich Homfeldt. Darüber hinaus machten auch die anderen Rendsburger ihre Arbeit mit einem hohen Maß an Einsatz und Konzentration. Immer wieder zwangen die Uetersener in ungünstige Wurfpositionen. „Dadurch war es für sie schwer, einfache Würfe zu nehmen“, meinte der Rendsburger Coach. Die starke Abwehrarbeit der Twisters führte bei den Hausherren, die ohne ihre Stammspieler Torben und Tim Schölermann antraten, fast zwangsläufig auch zu jeder Menge zu Ballverlusten. Diese nutzten die Rendsburger immer wieder zu Schnellangriffen, die sie zumeist mit einem erfolgreichen Abschluss beendeten.

Angesichts der klaren Überlegenheit nutzte Homfeldt die Gelegenheit, mit Christian Rinner, Tim Störtenbecker und Jan Witt Spieler zu bringen, die sonst nicht so viel Einsatzzeiten erhalten. „Das haben sie sich einfach verdient“, erklärte der Coach und war erfreut darüber, dass es durch diese Rotation keinen Bruch im Spiel gab. „Alle haben sich nahtlos eingefügt. Einen Leistungsabfall habe ich nicht festgestellt“, sagte ein zufriedener Homfeldt.

Rendsburg Twisters: Brodersen (10/2x3), Atkinson (23/3x3), Haase (3/1x3), Hamza (4), Hillner (16/1x3), Rohwer (15/ein Dreier), Störtenbecker, Basylev (4), Witt (7/2x3), Brunk (2), Rinner (2), Weißbach (18).
 

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