Basketball : Twisters machen das Dutzend voll

Den Korb im Visier: Rendsburgs Garrett Jefferson (weißes Trikot) auf dem Weg zu zwei seiner 21 Punkte.
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Den Korb im Visier: Rendsburgs Garrett Jefferson (weißes Trikot) auf dem Weg zu zwei seiner 21 Punkte.

1. Basketball-Regionalliga: 73:60 gegen die TSG Bergedorf war der zwölfte Sieg der laufenden Saison / Jefferson erneut bester Werfer

shz.de von
12. Februar 2018, 11:38 Uhr

Schrecksekunde vor der Begegnung in der 1. Basketball-Regionalliga Nord zwischen den Rendsburg Twisters und der TSG TSB Bergedorf. Der Grund: Ein Korb neigte sich leicht nach vorn, was nicht dem Regelwerk entspricht. Für die Gäste, die beim Einspielen die Schiefstellung des Korbes selbst verursacht hatten, war das ein Grund, beim Schiedsrichtergespann Arthur Kentsch/Göksin Kaya Protest einzulegen, was dann auch im Spielberichtsbogen vermerkt wurde. Die Twisters ließ dieses Scharmützel unbeeindruckt. Vor 274 Zuschauern gab es einen ungefährdeten 73:60 (19:18, 41:30, 57:44)-Erfolg.

Es war bereits der zwölfte Sieg der laufenden Saison, mit dem die Rendsburger ihren vierten Tabellenplatz festigten. Dass die Gastgeber das Rückspiel so klar gewannen, ist vor allen Dingen auf das verletzungsbedingte Fehlen des Bergedorfers William Barnes zurückzuführen. Bei der 81:85-Niederlage der Twisters im Hinspiel erzielte der US-Amerikaner 38 Punkte. „Barnes Fehlen hat uns natürlich geholfen und das Siegen leichter gemacht“, räumte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt ein. Weiteres Pech für die Gäste: In der 33. Minute schied Markus Timm verletzt aus. Zuvor war er in seiner 28-minütigen Spielzeit mit elf Punkten bester Werfer seiner Mannschaft.

Aber nicht nur die Gäste hatten einen Ausfall zu verkraften. Bei den Twisters fehlten mit Christopher Geist (verletzt) und Fabian Kleveman (privat verhindert) gleich zwei Center. Hier sprang Nachwuchsmann Henning Rixen in die Bresche. Überhaupt präsentierten sich die Nachwuchsspieler Jakob Menges, Ole Schleth und Moritz Buhrmann, die von Homfeldt vermehrt eingesetzt wurden, auffällig in guter Verfassung. „Mit ihnen bin ich sehr zufrieden“, gab es Lob vom Trainer. Besonders Jakob Menges war in der Defensive unerbittlich. Er ließ Bergedorfs Aufbauspieler Enno Lütjens kaum zur Entfaltung kommen. „ Ich habe alles gegeben. Leider konnte ich auf Grund meines fünften Fouls nicht bis zum Schluss dabei sein“, beschrieb der Youngster seine Leistung. „Jakob hat viel Druck gemacht und seine Aufgabe gut gelöst“, zeigte sich auch Mannschaftskapitän Max Hillner von der Leistung des Nachwuchsmannes beeindruckt. Trotz des klaren Sieges gab sich der Kapitän kritisch. „60 Gegenpunkte sind in Ordnung. Doch in der Offensive haben wir oft zu hektisch gespielt. Als Bergedorf auf 57:51 herankam (33. Minute, Anm. d. Red.), haben wir aber wieder angezogen. Doch unter dem Strich war mehr drin.“ Bester Werfer bei den Twisters war einmal mehr Garrett Jefferson, der dank seiner 21 Punkte bereits 402 Punkte in der laufenden Saison erzielt hat und damit die Scorer-Wertung unangefochten anführt.

BBC Rendsburg: Adekunle (8), Menges (3), Schleth (3/1x3), Buhrmann (4), Hillner (13/2x3), Haake (9/3x3), Gottschalk (12), Sopha, Rixen, Jefferson (21/1x3).

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