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1. Basketball-Regionalliga : Twisters können Malcolm Boone nicht stoppen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Göttingens Center erzielt beim 93:86-Sieg gegen Rendsburg 49 Punkte.

Das große Ziel, mit einem Sieg über den ASC Göttingen den letzten Schritt zum Klassenerhalt in der 1. Basketball-Regionalliga zu vollziehen, ist den Rendsburg Twisters nicht gelungen - zumindest nicht aus eigener Kraft. Sie unterlagen am Sonnabend dem Tabellensiebten in eigener Halle mit 86:93 (29:24, 40:47, 62:67). Einen Tag später hatten die Twisters allerdings Gewissheit. Durch die Niederlage des DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde werden die Rendsburger auch im nächsten Jahr definitiv in der 1. Regionalliga spielen.

Im Verlaufe des Spiels zeigte sich deutlich, dass mit Mannschaftskapitän Morris Brodersen (Grippe) und „Dimi“ Basylev (Nasenbeinbruch) wichtige Defensiv-Akteure fehlten. „Das konnten wir nicht auffangen. Das sind unsere besten Abwehrspieler“, bilanzierte Twisters Trainer Bjarne Homfeldt. „Obwohl wir im Schnitt größer waren als der Gegner, war uns Göttingen im Rebound-Spiel überlegen.“

In der Defensive bereitete der sehr bewegliche Greg-Emka Onweuegbuzie (21 Punkte) den Twisters arge Probleme. Überragender Spieler des Gäste, die mit nur sieben Spielern antraten, war jedoch Center Malcolm Boone. Der US-Amerikaner war die gesamte Spielzeit auf der Platte und agierte mit einer unglaublichen Effektivität. Boone glänzte nicht nur als Vollstrecker (49 Punkte), sondern auch als Anspieler. „Wenn der noch ein oder zwei Mitspieler dabei hat, die ihn mehr unterstützen, ist er noch besser“, meinte Göttingens Co-Trainer Zeljko Sustersic, der seiner Mannschaft eine gute Leistung bescheinigte.

Dabei legten die Gastgeber einen prächtigen Start hin und führten mit 7:0 nach zwei Minuten. Das war die Grundlage für eine 29:24-Führung nach dem ersten Viertel. Diese aber war im zweiten Viertel (11:23) schnell dahin. Auch im dritten und vierten Viertel verstand es Göttingen, die Twisters auf Distanz zu halten. So sehr Peter Marcic, von ihm war Göttingens Co-Trainer sehr angetan, Eric Kibi und Nachwuchsmann Patrick Sopha, der eines seiner besten Spiele für Twisters ablieferte, auch bemüht waren dem Gegner den Vorsprung abzujagen, es gelang nicht. Etwas unglücklich agierte dieses Mal Björn Rohwer. Sieben Mal versuchte er, einen Dreier zu landen – ohne Erfolg. So hatte Göttingen, auch dank Center Boone, alles unter Kontrolle.

Rendsburg Twisters: Hillner (3/1x3), Schütze, Marcic (22/3x3), Lehmann (7/1x3), Sopha (11/1x3), Rohwer (19), Schlemmer, Brunk, Schmitt (2), Kibi (22), Rinner.

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