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Basketball-Regionallga : Twisters-Halle zu klein für die 1. Regionalliga

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Basketballer stehen vor dem Aufstieg und stellen Stadt damit vor Probleme.

von
erstellt am 28.Feb.2014 | 05:45 Uhr

Trotz des Ausrutschers am vergangenen Wochenende mit der ersten Saisonniederlage beim BC Hamburg geht beim BBC Rendsburg keiner davon aus, dass der Aufstieg der Rendsburg Twisters noch misslingen könnte. Am Sonnabend wollen die Twisters im Heimspiel gegen die BG Suchsdorf/Kronshagen (19.15 Uhr) ihre Ausnahmestellung in der 2. Basketball-Regionalliga Nord unter Beweis stellen und mit einem Sieg ihre Meisterschaftsambitionen unterstreichen.

Thema war der Ausrutscher in Hamburg in der Trainingswoche dennoch. „Man hat schon gemerkt, dass die Stimmung eine andere war“, verrät Trainer Bjarne Homfeldt. Er habe eine verstärkte Fokussierung ausgemacht. „Die Jungs wissen schon, dass sie sich weitere Ausrutscher nicht erlauben können, ohne das Ziel zu gefährden.“ Und das bleibt die Meisterschaft und der Aufstieg. Mit der Unterstützung ihrer Fans sollte ein Heimsieg gegen Suchsdorf/Kronshagen dann auch möglich sein.

Sportlich sind die Voraussetzungen also so gut wie erfüllt. Infrastrukturell hingegen sind noch einige Baustellen zu bearbeiten. Denn die Herderhalle erfüllt derzeit noch nicht die Anforderungen für die 1. Regionalliga. Grund: Das Spielfeld ist zu klein. Die Markierungen begrenzen im Moment eine Fläche von 14 Meter in der Breite und 26 Meter in der Länge. Gefordert sind in der nächsthöheren Spielklasse allerdings Maße von 15 m x 28 m. Klingt auf den ersten Blick nicht nach einem übermäßig großen Problem, schließlich sollte man meinen, dass man mal eben neue Linien in die Halle kleben könnte. Ganz so einfach ist das aber nicht. Mit einem kleinen vierstelligen Betrag rechnet Antje Mevius im Hinblick auf diese Veränderung. „Das aber ist nicht das vornehmliche Problem. Wir müssen auch die Körbe versetzen. Und das ist nicht so einfach“, erklärt die 1. Vorsitzende des BBC. Die Haltevorrichtungen der Körbe sind fest im Hallendach verankert. Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Bauamtes, zuständigen Vertretern der Stadt und Mevius selbst wurde das Problem erörtert. Sie betont, dass die Stadt ihre Unterstützung zugesagt hat. Es gelte allerdings zu berücksichtigen, dass alle baulichen Maßnahmen unter einem Finanzierungsvorbehalt stünden. „Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam die Probleme aus der Welt schaffen, aber wir müssen sehen, ob sich die Körbe ohne weiteres versetzen lassen und wie teuer das dann wird“, so Mevius. Derzeit prüft ein Statiker, ob die vorhandene Halterung versetzt werden kann oder ob es einer komplett neuen bedarf.

Die Vorsitzende putzt derweil wieder so manche Klinke, um den Sponsorenpool des Clubs zu vergrößern. Schließlich müssen nach dem fast feststehenden Aufstieg auch die sportlichen Planungen vorangetrieben werden. Sie habe Signale erhalten, dass ein Großteil des Kaders auch weiterhin das Trikot der Twisters tragen wolle. Aber die Kosten steigen, wenn es zukünftig auch nach Berlin, Magdeburg und Cottbus geht. Natürlich steht die Personalie Devon Atkinson ganz oben auf der „To-Do-Liste.“ „Das ist natürlich nicht so einfach. Er könnte sich zwar vorstellen noch ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben, aber wenn er ein Angebot aus einer höheren Liga bekommt, können wir einen Wechsel kaum verhindern“, räumt Mevius ein.

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