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2. Basketball-Regionalliga Nord : Twisters haben mehr Mühe als erwartet mit den „Riesen vom See“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Landesderby beim TS Einfeld landen die Rendsburger Korbjäger einen 81:72-Arbeitssieg über das Tabellenschlusslicht.

Die Rendsburg Twisters eilen in der 2. Basketball-Regionalliga Nord weiter von Sieg zu Sieg. Das neunte „Opfer“ der laufenden Saison wurde am Sonnabend der Tabellenletzte TS Einfeld. In Einfeld gab es einen 81:72 (19:18, 43:30, 60:48) Erfolg. „Wir haben zwar letztendlich gewonnen, doch in unserem Spiel gab es einige Nachlässigkeiten. Gut hat mir nur das zweite Viertel gefallen, das wir mit 24:12 gewannen“, legte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt die Latte für seine Mannschaft wieder einmal recht hoch.

Der Tabellenletzte erwies sich in einigen Phasen des Spiels nämlich durchaus als hartnäckiger Gegner. „Da haben sie aber auch von unseren Ballverlusten profitiert“, meinte Homfeldt. Das gilt besonders für das dritte Viertel, das „die Riesen vom See“, wie sich Einfelder selbst bezeichnen, mit 18:17 für sich entscheiden konnten. Beim Spielstand von 66:70 (37.) waren die Gastgeber einer dicken Überraschung sehr nahe. Dann wurde es Rendsburgs Devon Atkinson zu bunt und mit sieben Punkten in gut zwei Minuten ließ er am Ende dann keinen Zweifel mehr am Sieg des Spitzenreiters aufkommen.

Dass der Landesrivale die Twisters fordern würde, war zunächst gar nicht auszumachen. Nach sechs Minuten sorgten Morris Brodersen und Atkinson fast im Alleingang für eine 15:4-Führung. „Diese Führung haben wir keineswegs gut herausgespielt. Morris und Devon haben nur sehr gut getroffen, teilweise auch glücklich“, beschrieb Homfeldt dies Anfangsphase. Das bekam dem Spitzenreiter offensichtlich nicht so gut, denn Einfeld wehrte sich, so dass die Twisters nach dem ersten Viertel nur mit 19:18 führten.

Eines Spitzenreiters würdig präsentierten sich die Twisters dann im zweiten Viertel. Da setzten sich die Rendsburger mit schnellen Aktionen immer wieder durch. Zudem war Björn Rohwer, dessen Einsatz krankheitsbedingt fraglich war, immer zur Stelle, wenn es galt zu punkten. Er wartete während seines siebenminütigen Einsatz im zweiten Viertel mit einer hohen Effektivität auf. Das brachte den Twisters ein 24:12 ein, so dass sie mit einem 43:30 im Rücken in die Pause gehen konnten. Das vierte Viertel gewannen die Gastgeber mit 24:21. Doch da war die Messe für den Spitzenreiter bereits gelesen. Das starke zweite Viertel reichte als Basis für den neunten Sieg.

Twisters: Atkinson (17/3x3), Basylev (11/1x3), Brodersen (8/2x3), Brunk (2), Ehrich, Haase, Hillner (14/3x3), Rinner (2), Rohwer (18), Störtenbecker (4), Weißbach (3), Witt (2).

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