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1. Basketball-Regionalliga : Twisters gehen als Tabellenzwölfter in die Weihnachtspause

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im letzten Spiel des Jahres kassierten die Rendsburg Twisters bei der BG Aschersleben Tigers eine 64:82-Niederlage. Damit geht das Team von Trainer Bjarne Homfeldt als Tabellenzwölfter in die Weihnachtspause.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 06:00 Uhr

Beim BBC Rendsburg gibt man sich keinen Illusionen hin. Im zweiten Jahr in der 1. Basketball-Regionalliga Nord droht der Abstieg, als Zwölfter der 14er-Staffel gehen die Twisters in die Weihnachtspause. Im letzten Spiel des Jahres gab es bei der BG Aschersleben Tigers eine 64:82 (15:17, 34:37, 51:67)-Niederlage. Damit hat das Team von Trainer Bjarne Homfeldt lediglich drei von bislang zwölf Partien gewinnen können. „Wir sind Realisten und befassen uns mit dem Thema Abstieg. Uns war von Anfang an klar, dass es für uns nur um den Klassenerhalt gehen kann. Es hat sich im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, dass die Experten im Vorfeld nicht umsonst von der stärksten Regionalliga aller Zeiten gesprochen haben. Die Qualität bei unseren Gegnern ist enorm hoch“, so Homfeldt.

Das hat sich auch am Sonnabend in Sachsen-Anhalt wieder einmal gezeigt. Die Aschersleben Tigers, in deren Reihen fast ausnahmslos Profis stehen, siegten dank ihrer großen individuellen Stärke, die sie vor allem in der zweiten Hälfte des dritten Viertels demonstrierten. Bis dahin war kein Leistungsunterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. „Dann haben sie uns mit extrem guten Würfen, die fast gar nicht zu verteidigen sind, den Zahn gezogen. Ich kann meinen Jungs eigentlich gar keinen Vorwurf machen, das war einfach extrem gut, was die Tigers in dieser Phase des Spiels geboten haben. Leider lassen wir uns durch solche Aktionen aber noch zu früh entmutigen. Ein bisschen mehr Gegenwehr hätte ich mir schon gewünscht“, meinte Homfeldt. Die bis dato gleichwertigen Gäste fielen bis zum Ende des dritten Viertels auf 51:67 zurück. Erst im Schlussviertel fanden die Twisters wieder ihren Rhythmus, doch der Rückstand war zu groß, um dem Spiel noch mal eine Wende geben zu können. „Es war aber auf alle Fälle eine Steigerung gegen der Vorwoche. Wir waren im Rebound stark und haben uns wenige Ballverluste erlaubt. Nur die Trefferquote hätte besser sein müssen“, resümierte der Twisters-Coach, der den Abstieg längst noch nicht als besiegelt ansieht. „Keine Frage, wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Aber wir haben noch 14 Spiele im nächsten Jahr, in denen wir noch genügend Punkte holen können. Und seit ich Twisters trainiere, waren wir in der Rückserie immer stärker. Das macht mir Hoffnung.“

Weiter geht es für die Twisters erst am 9. Januar 2016 mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht BSG Bremerhaven. Das für den 2. Januar 2016 angesetzte Heimspiel gegen den ASC Göttingen 46 wurde auf Wunsch der Rendsburger auf den 22. Januar verlegt, weil Homfeldt vom vom 26. bis 30. Dezember an einem Trainingscamp der deutschen U15-Nationalmannschaft als Assistenzcoach teilnimmt und die Twisters nicht auf das Punktspiel vorbereiten kann.

Rendsburg Twisters: Brodersen (2), Daugs (1), Billups (16/2x3), Sopha (5/1x3), Ahmed (13/2x3), Schlemmer, Klevemann, Geist (9), Ruppert (18/2x5).

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