Basketball : Twisters feiern höchsten Saisonsieg

Schaltete Hamburgs Schlüsselspieler aus und steuerte sieben Punkte zum Sieg bei: Dimi Basylev (rotes Trikot).
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Schaltete Hamburgs Schlüsselspieler aus und steuerte sieben Punkte zum Sieg bei: Dimi Basylev (rotes Trikot).

In der 2. Basketball-Regionalliga der Herren bezwingen die Rendsburger den BC Hamburg mit 97:57.

shz.de von
11. November 2013, 06:00 Uhr

Die Rendsburg Twisters bleiben auch nach dem 6. Spieltag das Maß aller Dinge in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren. Im Heimspiel gegen den BC Hamburg feierte das Team von Trainer Bjarne Homfeldt den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Das 97:57 (21:15, 51:33, 78:47) vor 400 begeisterten Zuschauern in der Herderhalle war zugleich der höchste Saisonerfolg für die Rendsburger. „Wir haben gut gespielt. Das ist mir trotz des höchsten Saisonsieges das Wichtigste. Das zeigt mir, dass die Mannschaft sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt und mehr und mehr ein gutes Niveau über die gesamte Spielzeit halten kann“, gab es Lob von Homfeldt, der im Vorfeld des Spiels den Gegner noch als unangenehm eingestuft hatte.

Doch diesen Nachweis konnten die Gäste nie erbringen. Auch als der BC versuchte, mit seinen kleineren Spielern wie Aufbauspieler Melvyn Wiredu gegen die durchweg größeren Rendsburger ins Spiel zu kommen, gelang das nicht. „Mit guter Zonenverteidigung haben wir das verhindert“, bescheinigte Homfeldt seiner Mannschaft eine gute Defensivarbeit. Auch U18-Nationalspieler Jamo Ruppert, der mit Doppelspielrecht in der 2. Bundesliga beim VfL Stade spielt, konnte das Spiel seiner Mannschaft nicht drehen. Dimi Basylev und Max Hillner sorgten wechselseitig dafür, dass Ruppert sich nicht entfalten konnte und am Ende ohne Korberfolg blieb.

Die Twisters führten schnell mit 11:5 (4.). BC verkürzte auf 15:11 (6.). Doch das war nur ein Strohfeuer. Aufbauspieler Devon Atkinson (26 Punkte) sorgte mit seinen guten Anspielen und erfolgreichen Würfen für klare Verhältnisse. Seine Spielfreude übertrug sich auch auf Björn Rohwer, der die vielen guten Ideen des US-Boys in Treffer umsetzte. Dabei zeigte sich Rohwer (27 Punkte) auch stark im Rebound (15). Angesichts der klaren 51:33-Pausenführung wechselte Homfeldt schon früh durch. Dabei war kein Leistungsabfall auszumachen. Center Christoph Brunk glänzte beispielsweise mit einer starken Leistung. „Das Spiel haben wir auch so deutlich gewonnen, weil unsere Bank gut besetzt ist und jeder eingesetzte Spieler gleich im Spiel war“, befand Homfeldt.

Rendsburg Twisters: Atkinson (26/1x3), Basylev (7), Brodersen, Brunk (14), Haase, Hamza (2), Hillner (11/1x3), Nibbe, Rohwer (27), Weißbach (8), Witt (2).

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