2. Basketball-Regionalliga : Twisters düsen im Ferrari auf und davon

Kommt ein Atkinson geflogen: Der Twisters-Spielmacher (Mitte) war  kaum zu halten.
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Kommt ein Atkinson geflogen: Der Twisters-Spielmacher (Mitte) war kaum zu halten.

Die Rendsburger Basketballer machen mit der Konkurrenz was sie wollen. Mit Bildergallerie.

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24. November 2013, 19:45 Uhr

Wie sehr die Rendsburg Twisters die 2. Basketball-Regionalliga dominieren, machte Stefan Marten kurz vor dem Ende der Partie deutlich. „Kommt Leute, das letzte Viertel gehört uns“, feuerte die Nummer acht der Holstein Hoppers seine Mitspieler an. Der Anspruch des Gegners beschränkt sich mittlerweile darauf, ein Viertel für sich zu entscheiden, ein Spiel gegen den Ligaprimus zu gewinnen, erscheint fast aussichtslos. Den Schlussabschnitt konnten die Gäste mit 29:16 tatsächlich für sich entscheiden. Der 107:79 (23:15, 52:31, 91:50)-Gesamtsieg der Rendsburger war indes nie in Gefahr.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Es dauerte über drei Minuten, ehe die Gäste aus Pinneberg die ersten Punkte zum 2:15 aus ihrer Sicht erzielten. In der Folge aber gefiel Twisters-Coach Bjarne Homfeldt die Arbeit in der Defensive nicht. „Da haben wir phasenweise einmal mehr nicht konzentriert genug gearbeitet. Allerdings ist das auch schwer, wenn man so klar vorne liegt“, relativierte er seine Kritik. Die Twisters gleichen in diesem Jahr einem Ferrari, der die Konkurrenz bisweilen nach Belieben beherrscht. Immer wenn man den Eindruck gewinnt, der Tabellenführer lässt es langsam angehen, schaltet er wieder zwei, drei Gänge hoch. Gegen die Hoppers war es Devon Atkinson, der Lenkrad und Gaspedal bediente und seine Mitspieler zum Sieg führte. Profiteure waren unter anderem der starke Max Hillner oder auch Dietrich Basylev.

Auf über 40 Punkte war der Vorsprung vor dem Schlussviertel angewachsen. Die letzten zehn Minuten gefielen Homfeldt dann gar nicht: „Wir haben zwar stark durchgewechselt, aber 79 Punkte dürfen die gegen uns nicht machen. Das hat gar nicht gepasst.“ Letztendlich war es egal, denn der Ferrari war da schon lange außer Sichtweite.

Twisters: Atkinson (20/1x3), Basylev (15/1x3), Brodersen (7/2x3), Brunk (2), Haase (1), Hamza (3), Hillner (20/2x3), Rinner (3/1x3), Rohwer (14/1x3), Störtenbecker (3), Weißbach (13), Witt (6/1x3).

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