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1. Basketball-regionalliga : Twisters dem Tempo der Korbjäger nicht gewachsen

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga unterlagen die Rendsburg Twisters den Hannover Korbjägern mit 60:91. Glück für die Rendsburger: Auch die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt verloren.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Die Rendsburg Twisters hatten am Sonnabend zwar gegen die Hannover Korbjäger in der 1. Basketball-Regionalliga die erwartete Niederlage kassiert, dennoch durften sich Trainer Bjarne Homfeldt und seine Jungs nach dem 60:91 (23:26, 36:44, 47:67) auch ein kleines bisschen als Sieger fühlen. Denn während man nicht zwingend davon ausgehen durfte, dass die um den Klassenerhalt ringenden Rendsburger gegen die mit sechs Profis angereisten Gäste wichtige Punkte holen würden, patzten die Mitkonkurrenten der Twisters doch etwas überraschend. Der BBC White Devils Cottbus unterlag in eigener Halle dem Tabellenschlusslicht BBC Magdeburg mit 70:73, der ASC 46 Göttingen musste sich dem Vorletzten BSG Bremerhaven mit 74:94 geschlagen geben. Es ist also nichts Gravierendes passiert aus Rendsburger Sicht – außer dass den Göttingern und den Cottbusern nun ein Spiel weniger bleibt, um den Vier-Punkte-Rückstand in der Tabelle noch aufzuholen. „Dennoch hätte ich heute gerne gewonnen“, sagte Homfeldt, der vor dem Anpfiff noch viel Zuversicht versprüht hatte („Heute ist was möglich.“).

Doch gut zwei Stunden später musste Homfeldt eingestehen, „dass der Gegner heute einfach besser war“. Bis zu Beginn des dritten Viertel wehrte sich sein Team, dann fügte es sich in die Niederlage. Nach dem 46:42 (22.) setzten sich die Korbjäger mit einem 13:0-Lauf auf 59:42 (28.) ab und raubten den Gastgebern damit den letzten Glauben, die Partie noch zu ihren Gunsten entscheiden zu können. „Danach haben wir uns aufgegeben. Es war kein Aufbäumen mehr zu erkennen“, sagte Homfeldt, der hilflos mit ansehen musste, wie die Niedersachsen den Vorsprung kontinuierlich ausbauten und seinen Mannen im zweiten Spielabschnitt vor 432 Zuschauern in der Herderhalle deutlich die Grenzen aufzeigten. „Wir waren dem Tempo der Korbjäger einfach nicht gewachsen“, gestand Mannschaftskapitän Morris Brodersen ein. „Die spielen den Ball so schnell, das kannst du nicht verteidigen.“ Hinzu kamen Schwächen beim Rebound, einfache Ballverluste und eine suboptimale Effektivität unter dem gegnerischen Korb. Homfeldt: „Nicht die Niederlage ärgert mich, sondern dass wir heute nicht das gezeigt haben, was wir eigentlich können. Es fehlten überall fünf Prozent, das summiert sich dann zu so einer Leistung. Das war unser zweitschlechtestes Spiel in 2016. Vielleicht lief es zuletzt einfach zu gut. Wichtig ist jetzt, dass wir der Niederlage nicht zu lange nachtrauern, sondern die Köpfe hochnehmen und uns auf das Spiel gegen Magdeburg fokussieren.“

Am kommenden Sonnabend sind die Rendsburger beim Tabellenletzten zu Gast. Laut Homfeldts Rechnung benötige man noch „mindestens zwei Siege für den Klassenerhalt, eher sogar drei“. Ein Erfolg in Magdeburg ist dabei eingeplant.

BBC Rendsburg: Brodersen (2), Butkus (14), Daugs, Billups (10/1x3), Hillner (7/2x3), Gottschalk (5), Sopha, Rixen (4), Kleveman, Geist (6), Ruppert (12/1x3).

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