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1. Basketball-Regionalliga : Twisters begeistern Fans und Trainer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga bezwangen die Twisters Rendsburg die favorisierte BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen mit 89:76. Vor allem im Schlussviertel drehten die Gastgeber groß auf.

Bjarne Homfeldt, Trainer der Twisters Rendsburg, hat den Glauben an seine Mannschaft nie verloren. Er war sich bewusst, dass sein Team gegen die hochgehandelte BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen zwar nur Außenseiter war. Gleichzeitig aber verkündete er im Vorfeld des Heimspiels in der 1. Basketball-Regionalliga, dass seine Mannschaft für eine Überraschung sorgen könnte. Diese Einschätzung schien sein Team total verinnerlicht zu haben. Am Ende machte der Glaube des Trainers die Twisters offensichtlich stark. In überzeugender Manier landeten die Rendsburger vor 262 begeisterten Zuschauern in der Herderhalle mit 89:76 (24:18, 38:41, 58:57) im vierten Heimspiel den ersten Sieg. Dabei führten die Twisters die Gäste im vierten Viertel mit 31:19 fast schon vor. „Seit ich die Twisters trainiere, haben sie noch nie eine solche tolle Leistung geboten. Angesichts der personellen Besetzung des Gegners hat mich das schon überrascht. Ich bin einfach stolz auf diese Mannschaft, dass sie in der Lage war, einen solchen Gegner zu besiegen“, erklärte der Twisters-Trainer mit einem Leuchten in den Augen.

Von der ersten Minute an waren die Twisters sofort im Bilde. Das Team arbeitete in der Defensive aggressiv und wartete von den Außenpositionen mit einer guten Trefferquote (Max Hillner, Abdul Ahmed und Terence Billups) auf. Daran fehlte es zuletzt. Schon beim 8:2 (3.) deutete sich an, dass die Hausherren für eine Überraschung sorgen könnten. Bis auf 15:6 (7.) wuchs der Vorsprung an, der Ende des ersten Viertels nur unwesentlich geschrumpft war (24:18). Ihre beste Phase hatten die Gäste gegen Ende des zweiten Viertels, als sie mit einem 6:0-Lauf aus einem 30:33 (17.) ein 36:33 (18.) machten. Auch beim Seitenwechsel lagen sie noch vorn (39:38). Doch vor dem Schlussviertel hatten die Rendsburger die Führung wieder an sich gerissen (58:57) und gaben sie nur noch einmal beim 63:64 (33.) ab. Doch mit einem 16:0-Lauf auf 79:64 drehten die Twisters die Partie endgültig zu ihren Gunsten und begeisterten dabei gleichermaßen Trainer wie Fans. „Wir haben heute sehr gut zusammengespielt, alles herausgeholt und uns den Frust der letzten Spiele förmlich von Leib gespielt. Wir haben immer an uns geglaubt. Auch wenn ein paar Würfe nicht im Korb landeten. Das diesmal tolle Zusammenspiel hat uns stark gemacht und uns Sicherheit für die Würfe gegeben“, meinte Mannschaftskapitän Morris Brodersen. Auch ihm war die Freude über den ersten Heimsieg deutlich anzumerken.

Dabei agierten die Gastgeber in fast allen Phasen des Spiels abgeklärt und souverän. All das, was in den letzten Spielen nicht gelang, ging diesmal auf. „Am Ende haben sich die Rendsburger förmlich in einen Rausch gespielt. Sie haben mit viel Energie gespielt und das hat sich ausgezahlt“, meinte BG-Trainer Tino Stumpf. Er haderte allerdings mit der Linie der Schiedsrichter Arthur Ketsch/Jonas Laaser (Eutin/Hamburg). Sie hätten bei seiner Mannschaft zu viel Schrittfehler und Fouls gepfiffen. Als weiteren Grund für die Niederlage machte Stumpf jedoch aus, dass die Gäste ohne ihren Neuzugang Douglass Lee Bennett auskommen mussten.

Twisters Rendsburg: Brodersen (8/1x3), Menges, Billups (15/2x3), Hillner (6), Igrishta (3/1x3), Schleth, Ahmed (22/3x3), Klevemann (3), Geist (13), Ruppert (19/1x3).

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