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Landeszeitung

22. November 2017 | 06:15 Uhr

Basketball : Twisters bauen Siegesserie aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

1. Basketball-Regionalliga: 85:72 gegen den VfL Stade

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 10:58 Uhr

„Jetzt haben wir fünfmal in Folge gewonnen. Eine solche Serie haben wir seit Zugehörigkeit zur 1. Basketball-Regionalliga Nord noch nie hingelegt.“ Bjarne Homfeldt, Trainer der Rendsburgs Twisters, kam nach dem 85:72 (22:16/39:42/67:59)-Erfolg über den VfL Stade aus dem Strahlen nicht heraus. Damit haben die Twisters ihren vierten Tabellenplatz gefestigt und bleiben den Spitzenteams BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen, BG Aschersleben Tigers und der TSG Bergedorf auf den Fersen. Doch Homfeldt trat auch gleich schnell auf die Euphoriebremse. Ein Spitzenteam sei seine Mannschaft nicht. In den nächsten Spielen werde sich zeigen, welchen Weg die Twisters einschlagen. Doch eines machte Homfeldts Team deutlich – die Rendsburger sind auf einem guten Weg. Das hatten auch die 405 Zuschauer (Saisonrekord) registriert und verabschiedeten die Spieler mit stehenden Ovationen.

Den Applaus hatte sich das Team verdient. In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel boten die Twisters gegen den VfL Stade eine starke Leistung. „Wir waren sehr nahe dran an unserer besten Saisonleistung“, befand Homfeldt. Dennoch hatten sie in der ersten Halbzeit einige Probleme, lagen beim Seitenwechsel mit drei Punkten hinten. Im Angriff stockte es ein wenig. Die Trefferquote war nicht optimal, vor allem nicht bei den Drei-Punkte-Würfen. Von zwölf Versuchen aus der Distanz war nur einer erfolgreich. Besser machten es die Gäste, die bei neun Versuchen viermal trafen. Zudem bereitete der wendige Aufbauspieler Yettra Specks der Twisters Defensive so einiges Kopfzerbrechen. Specks war trotz Manndeckung von Jakob Menges und Max Hillner nie ganz auszuschalten, bereitete viele Angriffe vor und hatte entscheidenden Anteil an der 42:39-Führung seines Teams nach 20 Minuten.

Doch das Bild änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Rendsburgs Top-Scorer Garrett Jefferson war nun einfach nicht mehr zu halten, traf fast aus jeder Position und kam am Ende auf 25 Punkte. Ein 10:0-Lauf zum 56:48 (26.) brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. Zudem gelang es Stade nicht mehr, in gute Wurfpositionen zu kommen. „Wir waren in der Abwehr in der zweiten Hälfte viel bissiger und haben unsere Größenvorteile vorne voll ausgespielt“, resümierte Homfeldt. Die Twisters profitierten zudem davon, dass Stade nur mit acht Spielern antrat. Vor allem die groß gewachsenen Tom Lipke (1,94 m) und Jan-Christian Both (2,10) vermisste Gäste-Coach Paul Larysz. „Dadurch haben wir viel weniger Rebounds als die Rendsburger geholt. Am Ende fehlte uns die Kraft, die Konzentration hat deutlich nachgelassen. Das hat man vor allem bei den Freiwürfen gesehen.“ Das bestätigt auch die Statistik: Die Twisters kamen auf eine Quote von 66,7 Prozent, Stade hingegen nur auf 53,8 Prozent. „Dass Stade die großen Spieler fehlten, hat uns natürlich geholfen. Wir hatten aber auch eine gute Tiefe in der Bank“, so Homfeldt.

Rendsburg Twisters: Adekunle (17), Menges, Schleth, Buhrmann, Hillner (14 /3x 3), Haake (4 /1x3), Gottschalk (2), Sopha (8/1 x 3), Rixen (2), Jefferson (25), Klevemann (4) Geist (9/2x3)


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