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Fussball-Verbandsliga : TuS Rotenhof mit Beton und Nadelstichen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem zweiten Saisonsieg hofft der Aufsteiger auf Zählbares in Eckernförde. Der OTSV reist heute nach Klausdorf, der RTSV am, Sonntag nach Molfsee.

Zu ungewohnter Zeit (heute, 19 Uhr) eröffnet der Osterrönfelder TSV den 9. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost in Klausdorf. Nach dem bisher positiven Saisonverlauf fährt die Elf von Olaf Lehmann sorgenfrei zum TSV. Wenige Sorgenfalten zieren nach dem Sieg in der Vorwochen die Stirn der Verantwortlichen des TuS Rotenhof, die am Sonnabend beim Eckernförder SV klarer Außenseiter sind (15 Uhr). Zum Abschluss des Fußball-Wochenendes reist der zuletzt bestens aufgelegte Rendsburger TSV nach Molfsee und will dort die Bilanz von 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen ausbauen.

TSV Klausdorf – Osterrönfelder TSV (heute, 19 Uhr)

Fünf Plätze trennen den Osterrönfelder TSV und seinen heutigen Gegner. Weil aber auch nur drei Zähler zwischen diesen beiden Teams liegen, könnten die Gastgeber mit einem Sieg heute aufgrund des besseren Torverhältnisses am OTSV vorbeiziehen. Das will die Truppe von Olaf Lehmann natürlich verhindern. Der Trainer bemüht die Aussage der Vorwochen: „Wichtig ist es zu punkten. Das muss nicht immer dreifach sein.“ Ein Remis ist aber kaum zu erwarten, denn in dieser Saison haben beide Mannschaften noch nie unentschieden gespielt. Einen kleinen Vorteil beim Gegner sieht Lehmann im Umgang mit dem Spiel auf Kunstrasen. „Wir haben zwar nun auch einen, aber erst zwei Mal darauf trainiert. Das ist doch eine Umstellung“, sagt er. Sein Team müsse versuchen, den Gegner nicht ins Rollen kommen zu lassen. „Das ist eine gute Mannschaft“, findet Osterrönfelds Trainer. Das kann man inzwischen aber auch vom OTSV behaupten. „Nach der schlechten Vorbereitung merkt man uns an, dass wir uns besonders körperlich, aber auch spielerisch immer mehr steigern“, meint Lehmann.

Eckernförder SV – TuS Rotenhof (Sbd., 15 Uhr)

Die Erleichterung im Rotenhöfer Lager nach dem Sieg über Schlusslicht Fortuna Bösdorf am vergangenen Wochenende war riesig. „Das war wichtig für das Punktekonto, aber auch für den Kopf. Endlich sind die Jungs mal für ihre Arbeit belohnt worden“, sagt Co-Trainer Jörg Schütt, der in den kommenden zwei Wochen das Zepter für den im Urlaub weilenden „Chef“ Thomas Gosch schwingt. Die Leistung war laut Schütt aber „verbesserungswürdig.“ Vor allem die mangelhafte Chancenverwertung hat ihm nicht gefallen. „Da müssen wir gegen den ESV noch eine Schippe drauflegen“, sagt der Co-Trainer mit Blick auf die Partie beim Tabellenvierten. Ob der Aufsteiger aber zu so vielen Möglichkeiten wie gegen Bösdorf kommt, bleibt abzuwarten, denn Schütt will sein Team am Bystedtredder wesentlich defensiver agieren lassen. „Wir werden kein Harakiri-Fußball spielen, dafür hat der ESV einfach zu viel Qualität.“ Deshalb will Schütt „hinten Beton anrühren und wenn möglich ein paar Nadelstiche setzen.“ Verzichten muss er dabei aber auf Dennis Bienwald (gesperrt) und Tim Krüger (privat verhindert). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christer Reiser (angeschlagen).

SpVg Eidertal Molfsee – Rendsburger TSV (So., 15 Uhr)

Mit neun Punkten aus vier Partien auf fremdem Platz fährt der Rendsburger TSV als Favorit nach Molfsee. „Wir dürfen es trotz unserer guten Auswärtsbilanz nicht an Konzentration und Siegeswillen fehlen lassen. Es geht alles wieder bei Null los. Das muss allen Spielern bewusst sein“, mahnt RTSV-Trainer Stephan Waskönig an. Wie der vergangene Gegner VfR Laboe konnte auch die Spielvereinigung aus Molfsee noch nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Der Verlust von Torjäger Tom Wüllner (18 Tore in der letzten Serie) zum SH-Ligisten TSV Altenholz wiegt schwer. Mit Marvin Blümke (8 Tore) und Louis Schütt verfügen sie aber weiterhin über gute Angreifer. „Die müssen wir in den Griff bekommen“, sagt Waskönig. Nur gut, dass Abwehr-Routinier Dennis Weber nach seinem Urlaub wieder dabei ist. Sofern die Trainingseindrücke bei ihm stimmen, wird Waskönig ihn bringen.

In der Offensive hat der Coach nach dem Ausfall des noch gesperrten Dennis Schnepel die Wahl zwischen Nico Schrum, Malte Hehlert und Thore Bannow. „Wir müssen wieder alles abrufen, um in Molfsee zu bestehen“, so Waskönig, der jeglichen Hang zur Leichtsinnigkeit verhindern will.

>Der RTSV setzt wieder einen Bus ein. Fans können mitfahren. Abfahrt 13 Uhr vom Sportplatz Nobiskrug.

 

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erstellt am 26.Sep.2014 | 05:58 Uhr

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