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Fussball-Kreisliga : TSV Vineta Audorf verabschiedet sich aus dem Titelkampf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die 1:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Schinkel fiel deftig aus.

Mit einer 1:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Schinkel hat sich der TSV Vineta Audorf wohl aus dem Titelrennen der Fußball-Kreisliga RD-ECK verabschiedet. Einen Arbeitssieg feierte der TuS Bargstedt bei Borussia 93 Rendsburg. Erneut Federn ließ der TuS Jevenstedt (2:2 in Wittensee), während Spitzenreiter Büdelsdorf in Fleckeby (6:1) keine Mühe hatte.

TSV Vineta Audorf – 1. FC Schinkel 1:5 (1:1)

Besser hätte die Partie für den Gastgeber nicht beginnen können. Bereits nach wenigen Minuten lagen die Audorfer in Front und bestimmten danach die Begegnung, verpassten es aber höher in Führung zu gehen. Erst nach dem glücklichen 1:1 durch Pierre Webessie wachten die Schinkeler auf (32.). „Die waren am Anfang gefühlt gar nicht auf dem Platz“, wundert sich Norman Bock über die schwache Anfangsphase der Gäste. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm der FC die Kontrolle und ging verdient in Führung. Nach dem Platzverweis ließen sie nichts mehr anbrennen und legten noch drei Tore nach. „Gegen die spielstärkste Mannschaft der Kreisliga kann man in Unterzahl schon mal untergehen“, erklärte Bock.
Tore: 1:0 Patrick Scheer (4.), 1:1 Pierre Webessie (32.), 1:2 Umut Akcan (60.), 1:3 Mario Witt (64., FE), 1:4 Franko Milbradt (70.), 1:5 Michael Kaiser (81.).
Gelb-Rote Karte: Mark Röhlke (60., wdh Foul, Vineta).

SG Felde/Stampe – TSV Waabs 3:2 (2:0)

Trotz Überlegenheit und guter Möglichkeiten mussten die Waabser einem 0:2-Rückstand zur Pause hinterher laufen. „Das war für uns ein absolut glücklicher Halbzeitstand“, sagte Feldes Trainer Sven Heinrichsen. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie, mit dem 3:0 schien sie sogar entschieden (60.). Doch zwei schnelle Tore des TSV sorgten nochmal für Spannung. „Wir waren nach der klaren Führung einfach zu sorglos und haben die Waabser da nochmal stark gemacht“, kritisierte Heinrichsen und war zugleich positiv überrascht von der Leistung seines Teams. „Wir haben mit einer absoluten Rumpfelf gespielt. Mich wundert es schon ein wenig, dass wir trotzdem so mithalten konnten.“
Tore: 1:0 Marcello Simonella (26.), 2:0 Jörg Grewe (37.), 3:0 Tobias Henning (60.), 3:1 Henrik Schmidt (65.), 3:2 Paco Jung (70., FE).

TSV Karby – Osterbyer SV 4:0 (2:0)

Eigentlich hatte man nach dem 5:1-Befreiungsschlag des OSV vor einer Woche ein anderes Auftreten erwartet. Von Anfang an aber waren die Karbyer klar überlegen und ließen den Gästen gar keine Chance ins Spiel zu kommen. Die 2:0-Halbzeitführung war mehr als verdient. „Wir hätten eigentlich noch wesentlich höher führen müssen. Das war die beste Halbzeit in dieser Saison“, so TSV-Obmann Roger Behrens. Auch das 4:0 am Ende war durchaus leistungsgerecht. „Osterby war vollkommen ungefährlich. Unser Torwart musste nicht einen Ball halten“, sagte Behrens.
Tore: 1:0 Alexander Luft (17.), 2:0 Bodo Mauermann (25.), 3:0 Max Gülzner (62.), 4:0 Luft (90.).

SV Fleckeby – Büdelsdorfer SV 1:6 (0:4)

Größer konnten die Unterschiede vor der Partie gar nicht sein. Während beim BTSV alles nach Plan läuft und das Team einen Dreier nach dem anderen holt, ist Fleckeby längst am Tabellenende angekommen. So gestaltete sich auch das Spiel. „Die sind einfach eine Klasse besser“, gestand SVF-Coach Francois Cassini ein. Bereits nach zehn Minuten war die Partie entschieden, und es deutete sich beim Stand von 0:3 ein Debakel an. „Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Gegen den BTSV kann man klar verlieren. Die stehen völlig zu Recht da oben. Man konnte heute einfach nicht mit Punkten rechnen“, so Cassini. Überragender Spieler auf dem Platz war wieder einmal Marvin Jessen, der sein Torkonto auf 20 erhöhte.
Tore: 0:1 Niklas Knutzen (3.), 0:2 Jessen (8.), 0:3 Mats Henke (10.), 0:4, 0:5 Jessen (25., 59.), 0:6 Henke (78.), 1:6 Thorsten Matthiesen (82.).

Wittenseer SV – TuS Jevenstedt 2:2 (2:1)

Der WSV zeigte wieder einmal, dass er gerade zu Hause mit den Großen der Liga mithalten kann. Durch viel Einsatz ließen die Gastgeber die TuS-Offensive nie richtig ins Spiel kommen. „Wir haben mit allen Mitteln dagegen gehalten“, so WSV-Trainer Peter Thede. Gleich zwei Mal ging die Heimmannschaft in Führung, konnte diese aber nicht über die Zeit retten. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten, und das war der ausschlaggebende Punkt“, freute sich Thede über die Leistung seines Teams: „Mit dem Unentschieden können wir sehr gut leben.“
Tore: 1:0 Pascal Reimers (7.), 1:1 Jonas Richter (9.), 2:1 Torben Wulf (27.), 2:2 Lukas Gersteuer (73.).

Borussia 93 Rendsburg – TuS Bargstedt 0:1 (0:0)

In der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel noch ausgeglichen. Doch die laufintensive Vorstellung hielt die Borussia nicht bis zum Ende durch. Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich die Klasse der Bargstedter, und sie erspielten sich eine Möglichkeit nach der anderen, die allerdings bis zur Nachspielzeit ungenutzt blieben. „Das Gegentor war eigene Dummheit“, sagte Borussias Liga-Obmann Kai Nacken-Hoffmann und sprach die Aktion kurz vorm Ende an, als die Rendsburger nach eigener Ecke in einen Konter liefen, den Markus Wieben zur TuS-Führung nutzte (90.). „Der Zeitpunkt war einfach ärgerlich“, erklärte Nacken-Hoffmann: „Der beste Mann auf dem Feld war Schiedsrichter Oliver Steinberg. Er hat immer das richtige Maß gefunden.“
Tor: 0:1 Markus Wieben (90.).

VfR Eckernförde – Eckernförder SV 0:3 (0:2)

Nach der 0:5-Heimpleite in der letzten Saison war der VfR im Stadtderby auf Besserung aus. Von Anfang an gingen sie sehr motiviert zu Werke, waren aber nicht in der Lage, eine der zahlreichen Möglichkeiten zu nutzen. Viel kaltschnäuziger war da Jenrik Christensen auf Seiten der Gäste. Drei Chancen, drei Tore standen am Ende auf dem Konto des Leihspielers aus der ersten ESV-Mannschaft. „Das spricht für die Klasse von Jenrik. Er hat heute den Unterschied ausgemacht“, gab VfR-Coach Arne Witt fair zu und fügte gefrustet an: „Unsere Chancenauswertung grenzte schon an Unvermögen. Wer so viele Möglichkeiten ungenutzt lässt, ist am Ende auch selber Schuld.“
Tore:
0:1, 0:2, 0:3 Jenrik Christensen (38., 41., 89.).
Gelb-Rote Karte: Kevin Moor (83., wdh. Foul, ESV).

Osdorfer SV – SG BSV/EMTV 4:2 (3:1)

Der OSV war nach der 0:10-Schlappe zuletzt gegen den Büdelsdorfer TSV gewillt, Wiedergutmachung zu betreiben. Gerade in der ersten Hälfte waren die Osdorfer klar überlegen und gingen verdient mit 3:0 in Führung. „Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Das war heute ein Pflichtsieg, den wir nahezu ungefährdet einfahren konnten“, war OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen zufrieden.

Tore: 1:0 Nils Schultz (7.), 2:0 Vossgerau (17.), 3:0 Dennis Czarnecki (30.), 3:1 Lennart Stock (42.), 3:2 Constantin Melnik (84.), 4:2 Tobias Vossgerau (86.).

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