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Sport : TSV Schülp feiert Befreiungsschlag mit Doppelsieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

1. Faustball-Bundesliga, Frauen: Das Kowalczyk-Team klettert auf Rang 5.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2017 | 12:37 Uhr

Nach dem mäßigen Saisonstart mit 2:6 Punkten ist den Faustballerinnen des TSV Schülp in der 1. Bundesliga Nord der ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Sowohl gegen Gastgeber TV Brettorf (3:2) als auch MTV Hammah (3:0) gingen die Schützlinge von Trainerin Nadine Kowalczyk jubelnd als Siegerinnen vom Feld.

TV Brettorf – TSV Schülp 2:3 (11:8, 10:12, 8:11, 11:7, 9:11)
Die Gastgeberinnen hatten sich auf halblang gespielte Bälle fixiert, die den Schülperinnen in der Anfangsphase auch sichtlich Probleme bereiteten. Doch Zuspielerin Kim Reimers bekam diese Bälle schnell in den Griff. Ging der erste Satz noch knapp an Brettorf, konnte der zweite Satz schon wieder nach Schülp geholt werden. Die Gäste wurden sicherer, zumal die Abwehr-Asse Lieske Jarck und insbesondere Nora Auffarth überzeugten. Nach der 2:1-Satzführung der Kowalczyk-Riege stellte Brettorf im vierten Durchgang taktisch um und punktete oft über die Außenpositionen. „Wir haben uns zu spät darauf eingestellt“, sagte Kowalczyk. Im Entscheidungssatz behielten die Schülperinnen aber die Nerven: „Eine deutliche Führung zum Seitenwechsel konnten wir zwar nicht halten, waren aber Brettorf immer einen Schritt voraus.“
MTV Hammah – TSV Schülp 0:3 (8:11, 5:11, 9:11)
Lediglich die MTV-Angreiferin Jana Rapp hielt das Schlusslicht zumindest im ersten und dritten Satz im Spiel. Doch die Schleswig-Holsteinerinnen ließen nichts anbrennen und feierten den dritten Saisonsieg. „Es tut gut, endlich mit vier Punkten nach Hause zu fahren. Man muss aber auch sagen, dass unsere beiden Gegner nicht ihren stärksten Tag hatten und wir viel davon profitieren konnten. Wir haben einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan“, sagte Kowalczyk zufrieden. Am Sonntag erwartet der TSV an seinem Heimspieltag mit dem Tabellenvierten VfL Kellinghusen und Zweiten SV Moslesfehn zwei andere Kaliber. Kowalczyk augenzwinkernd: „Mit unserer heimischen Fanbase sollte da allerdings nichts passieren.“
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