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Handball, 3. Liga : TSV Owschlag will für eine Überraschung sorgen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Drittliga-Handballerinnen gehen als Außenseiter in das Duell mit dem Titelaspiranten aus Wismar.

Die Gemeinde Owschlag hat zwar nur gut 3 600 Einwohner, ist aber in ganz Schleswig-Holstein als Handball-Hochburg bekannt. Die Drittliga-Frauen machen Woche für Woche Werbung für ihr Dorf. Da müsste es doch mal drin sein, die Halle bei einem Spitzenspiel zu füllen. Die nächste Chance dazu bietet sich am Sonnabend, wenn der TSV den ungeschlagenen Tabellenzweiten TSG Wismar empfängt. Ein Leckerbissen für Handball-Feinschmecker. Die ambitionierte TSG hat sich den Aufstieg in die 2. Bundesliga zum Ziel gesetzt. Anpfiff in der Owschlager Halle ist um 17 Uhr. Trainer Rainer Peetz ist der Meinung: „Wer so ein Spiel nicht sieht, verpasst etwas.“

Die Owschlagerinnen gehen zwar objektiv betrachtet als Außenseiter in die Partie, chancenlos sind sie aber sicher nicht. Peetz drückt es vorsichtiger aus: „Mal sehen, wie weit wir schon sind.“ Dass sich seine Mannschaft gefestigter als in der vergangenen Saison präsentiert, hat der Coach am Beispiel Greta Stolley festgemacht. Die erfahrene Spielführerin konnte wegen einer hartnäckigen Grippe-Erkrankung gegen Vechta und Altlandsberg nicht mitwirken. Auch wenn in den Partien längst nicht alles rund lief, entschied der TSV beide für sich. „Das hätten wir in der vergangenen Spielzeit wahrscheinlich nicht geschafft“, sagt Peetz.

Seit dieser Woche befindet sich Stolley wieder im Mannschaftstraining. Ob ihre Puste morgen für 60 Minuten reicht, wird sich zeigen. „Helfen kann sie uns aber auf jeden Fall“, sagt Peetz. Im Rückraum stünden andernfalls Alternativen bereit – namentlich wären da zum Beispiel Helen Rohwer, Franziska Peters, Jill Sievert und Nina Lyke. Sie alle haben zuletzt vieles richtig gemacht. Gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen hielten sie hinten den Abwehrladen zusammen, vorne kombinierten sie anständig. Nur im Abschluss waren zu viele Rohrkrepierer dabei. „Wir spielen uns die Chancen schön heraus, aber wir machen sie dann nicht rein“, sagt Peetz. Ihm würde schon eine Trefferquote von 70 Prozent der sogenannten „Hundertprozentigen“ reichen. Leider zappelte der Ball zuletzt nur in etwa 50 Prozent dieser Top-Chancen im gegnerischen Netz. Wahrscheinlich zu wenig, um morgen gegen Wismar was zu holen.

Manchmal kann die Unterstützung der Fans helfen, den Ball ins gegnerische Tor zu tragen.

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