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Handball, 3. Liga : TSV Owschlag scheitert an seiner Abschlussschwäche

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die TSV-Handballerinnen unterliegen dem Spitzenreiter Werder Bremen.

Das Endergebnis liest sich knapper, als der Spielverlauf letztlich war. Die Handballerinnen des TSV Owschlag verloren ihre Partie beim SV Werder Bremen, Tabellenführer der 3. Liga Nord, mit 25:28 (12:15). Dreieinhalb Minuten vor Ablauf der Spielzeit sah es beim Stand von 28:20 mehr nach einem Kantersieg für den Spitzenreiter aus. Dass der TSV doch noch Ergebniskosmetik betreiben konnte, wertete Trainer Rainer Peetz als intakte Moral seiner Truppe. „Das war schön mitanzusehen. Wir lassen uns zumindest nicht abschießen wie andere Mannschaften in Bremen“, lobte der Coach.

Dass die Owschlagerinnen an diesem Sonnabend keine Punkte an der Weser angeln konnten, lag vor allem an deren Abschlussschwäche. Die Statistik spricht Bände: 31 Mal warfen die Gäste in der ersten Halbzeit aufs Tor. Zwölf Treffer kamen dabei heraus. Nach dem Seitenwechsel zählte Peetz 30 Abschlüsse und bescheidene 13 Tore. Technische Fehler sind in dieser Statistik nicht mitgerechnet. „Wir können zwar gegen solche ausgebufften Spitzenmannschaften mithalten, aber wir schlagen uns mit so einer Quote letztendlich selbst. Wenn wir uns herangekämpft haben, werfen wir unsere Chancen danach weg“, so Peetz. Er macht diese Schwäche in erster Linie an der fehlenden Erfahrung seiner Spielerinnen fest. Aber auch an der Stärke der Kontrahenten: „Die Top-Teams haben richtig gute Torfrauen in ihren Reihen.“

Nach einer Anfangsphase, in der die Gäste Werder auf 6:2 wegziehen lassen mussten, arbeiteten sich die Owschlagerinnen Schritt für Schritt in die Partie. Beim Stand von 7:6 waren sie zurück im Spiel. Nur nicht wirklich lange. Bremen behielt stets die Oberhand. „Wir hatten insgesamt zwanzig schlechte Minuten in den ersten vierzig. Bis dahin hatten wir uns schon jede Siegchance verbaut“, bilanzierte Peetz.

Die erste Rückraum-Garde mit Greta Stolley, Franziska Peters und Jill Sievert erwischte in manchen Situationen keinen guten Tag. Dass die zweite Reihe die Kohlen aus dem Feuer holt, wäre noch ein bisschen viel verlangt. Dabei machen Akteure wie Helen Rohwer große Fortschritte. Peters traf dann auch noch ganz gut in der zweiten Hälfte, ähnlich wie Alke Trecziok. Sie erhielten ein Extra-Lob ihres Trainers. Peetz: „Fakt ist aber, dass wir noch viel an uns arbeiten müssen.“

TSV Owschlag: Fasold, Witt – Ewert (3), Trceziok (3), Sievert (4/2), K. Rohwer (1), H. Rohwer (5), Lyke, Zadow (1), Peters (5), Hofstetter, Stolley (3/1), K. Meenke.

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