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Handball, 3. Liga : TSV Owschlag reicht ein Punkt zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen das Tabellenschlusslicht Schwerin wollen die Handballerinnen letzte Zweifel beseitigen.

Nach drei Wochen Spielpause ist der TSV Owschlag in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen am Sonntag wieder im Einsatz. Die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz geht in der Saisonendphase personell auf dem Zahnfleisch. Deshalb bat Peetz auch erst am vergangenen Mittwoch wieder zum Training. Trotz der aktuell brenzligen Situation im Kader hat der TSV im Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) die große Chance, den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen. Zu Gast in der Owschlager Halle ist das abgeschlagene und noch immer sieglose Tabellenschlusslicht SV GW Schwerin.

Die Sorgenfalten werden bei Peetz auch vor diesem Spiel nicht weniger. Mit Greta Stolley und Anita Ewert fehlen weiterhin zwei Säulen im Owschlager Team. Zudem konnten mit der erkrankten Helen Rohwer und Jill Sievert (Urlaub) zwei Rückraumspielerinnen am Mittwoch nicht trainieren. „Das ist nicht optimal“, sagt Peetz. Dennoch wird Sievert am Sonntag auf der Platte stehen und auch die Hoffnung auf einen Einsatz von Helen Rohwer hat der Coach noch nicht aufgegeben.

Die Partie gegen das Schlusslicht hat Endspiel-Charakter. Dem TSV fehlt nur noch ein Punkt, um auch rechnerisch nicht mehr absteigen zu können. Der sollte gegen Schwerin allemal drin sein, auch wenn Peetz die Gäste keineswegs unterschätzt und meint, dass die bisherige Saisonausbeute nicht der Leistungsstärke der Schwerinerinnen entspricht. Davon konnte sich das Owschlager Team im Hinspiel selbst ein Bild machen, als die Schleswig-Holsteinerinnen in Bestbesetzung anreisten, und dennoch nur zu einem 27:27-Unentschieden kamen. Eine Punkteteilung würde am Sonntag allerdings zum Klassenerhalt reichen, weil der Vorsprung auf den MTV Altlandsberg dann vier Punkte betragen würde – bei noch zwei auszutragenden Partien – und die Peetz-Schützlinge den direkten Vergleich mit dem MTV für sich entschieden haben. „Dennoch ist natürlich ein Sieg das Ziel“, sagt Peetz.

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