Handball, 3. Liga : TSV Owschlag ohne „Hirn“, aber nicht kopflos

Flugeinlage: Owschlags Helen Rohwer kommt am gegnerischen Kreis frei zum Wurf.
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Flugeinlage: Owschlags Helen Rohwer kommt am gegnerischen Kreis frei zum Wurf.

Owschlager Handballerinnen gewinnen mit 26:21 gegen den MTV Altlandsberg.

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03. November 2014, 06:00 Uhr

Der TSV Owschlag bleibt in der 3. Handball-Liga der Frauen in der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den MTV Altlandsberg fuhr die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz den zweiten Sieg in Serie ein und hat nun ein beruhigendes Polster auf die Abstiegszone herausgeworfen. Dank des 26:21 (12:8) schiebt sich der TSV auf Platz fünf der Tabelle vor. Peetz zollte seinem Team großen Respekt. Erneut fehlte mit Greta Stolley (Grippe) das „Hirn“ der Mannschaft, trotzdem verloren die übrigen Spielerinnen nicht ihren Kopf. „Ich bin froh und stolz, dass andere Spielerinnen die Lücke ausgefüllt haben“, sagte Peetz. So nutzte zum Beispiel Nina Lyke ihre Einsatzzeiten. Auch Nina Hofstetter, Svenja Zadow, Katrin Rohwer und Alke Trceziok erhielten ein Lob vom Trainer.

Doch Peetz wäre sich selbst nicht treu, wenn er einen Fünf-Tore-Heimsieg glorifizieren würde. Dazu offenbarten seine Spielerinnen zu viele Unzulänglichkeiten – vor allem im Angriff. „Wir lassen zu viele Chancen liegen“, monierte der Trainer. Peetz: „Die einzige Konstante bei uns ist unsere Unkonstanz.“

Apropos Konstante: Die liefert in schöner Regelmäßigkeit bei Spielen von Altlandsberg in Owschlag Sophie Lütke. Im vergangenen Jahr hielt sie es gute zehn Minuten auf der Platte aus, bis sie die Rote Karte kassierte. Dieses Mal war schon nach viereinhalb Minuten Schluss. Nachdem Lütke Svenja Zadow bei einem Konter aus der Luft gepflückt hatte, konnte sie den Rest der Partie von draußen beobachten. Völlig zu Recht, wie Peetz befand.

Nach 30 Minuten hätten die Owschlagerinnen höher als nur mit vier Toren führen müssen, dann wäre es wahrscheinlich nicht mehr so spannend nach dem Wechsel geworden. Die Gäste kamen bis auf 18:17 heran. Peetz: „Wir haben leider nur phasenweise überzeugend gespielt.“ Trotzdem: Unterm Strich langte es für den MTV.

Jetzt stehen die Festwochen für den TSV Owschlag an. Kommendes Wochenende kommt der Tabellenzweite TSG Wismar, danach geht es zum Tabellenführer SV Werder Bremen.

TSV Owschlag: Fasold, Witt – Ewert (1), Trceziok (3), Sievert (6), K. Rohwer (2), H. Rohwer, Lyke (1), Herklotz, Zadow (3), Peters (7/3), Hofstetter (3), Küppers.

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