zur Navigation springen

Handball-Landesliga : TSV Owschlag II gerät unter Druck

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Owschlags Handballerinnen stecken nach dem 22:28 gegen Alt Duvenstedt im Tabellenkeller fest.

Im Kampf um die Meisterschaft in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen hat die HSG Fockbek/Nübel weiter die besten Karten. Gegen den starken Aufsteiger aus Wellingdorf gab es einen 27:17-Erfolg. Damit führt das Team von Trainer Reiner Heldt die Tabelle vor der HSG Mönkeberg/Schönkirchen (29:23 bei der SG Wift) und der SG Bordesholm/Brügge (20:31 in Kremperheide) an. Im Nachbarschaftsduell musste der TSV Owschlag II gegen den wiedererstarkten TSV Alt Duvenstedt mit 22:28 eine deutliche Niederlage hinnehmen und gerät im Kampf gegen den Abstieg nun langsam unter Druck. Für die HSG 91 Nortorf bleibt es im Tabellenkeller duster. Zwar zeigt die Leistungskurve weiter nach oben, in den Ergebnissen spiegelt sich das nicht wider. Bei der SG Lütjenburg/Dannau unterlag Nortorf mit 22:26.

HSG Fockbek/Nübbel – Wellingdorfer TV 27:17 (13:9)

Mit dem Start in die Partie war HSG-Trainer Reiner Heldt zufrieden. „Leider konnten wir das Niveau im Angriff nicht halten“, haderte der Coach. Dafür aber konnte er sich auf seine Deckung verlassen, die in erster Linie für die 13:9-Pausenführung verantwortlich zeichnete. Nach dem Wechsel lief es dann zwar besser, doch es dauerte bis in die Schlussphase, ehe sich der Tabellenführer entscheidend auf zehn Tore absetzen konnte. „Wellingdorf hat nie aufgegeben und war stets gefährlich“, war Heldt froh über den klaren Sieg.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Scheller (5), Witt (5), Stolley (4), Herzer (4), Kurbjuhn (3), Shala (3), Tiedtke (1), Benthien (1), Lutz (1).

TSV Owschlag II – TSV Alt Duvenstedt 22:28 (12:13)

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt“, sagte Owschlags Coach Klemens Propf. Seine Mannschaft lag zur Pause mit nur einem Tor im Hintertreffen, gab in der Folge aber etwas Zählbares aus der Hand. Die Leistung in den zweiten 30 Minuten kommentierte Propf so: „Das können wir wesentlich besser und haben es gegen Spitzenteams auch schon gezeigt.“ Auch er weiß, dass die Konturen des Abstiegsgespenstes immer schärfer zum Vorschein kommen. Auf der Gegenseite ärgerte man sich über den Schlafwagen-Handball zu Beginn der Partie. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit dem lahmen Tempo der Owschlagerinnen angepasst“, meinte Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich der TSV Alt Duvenstedt dann wesentlich wacher, baute die Führung von 13:12 auf 19:15 aus und ließ danach nichts mehr anbrennen.

Tore für den TSV Owschlag II: Stachowski (7), Zeiske (6/2), Greinke (5), Groß (2), Gehl (1), Kubat (1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (10), Kiehn (3), Schütt (3), Drews (3), Hinz (3), Puhan (2), Schlimbach (1), K. Müller (1), Goetzin (1), Schröder (1).

SG Lütjenburg/Dannau – HSG 91 Nortorf 26:22 (10:11)

Nortorfs Trainer Mario Schlüter kam nicht umhin, wieder einmal dieselbe Platte aufzulegen, die er schon in den vergangenen Wochen abspielte. „Unser Manko ist, dass wir noch nicht dazu in der Lage sind, konstant über sechzig Minuten unsere Leistung abzurufen. Phasenweise war es in Lütjenburg schon sehr gut“, meinte Schlüter, der lediglich einen Teilerfolg verbuchen konnte. Mit einer 11:10-Führung gingen die Gäste in die Pause. Mitte der zweiten Halbzeit folgte dann aber ein Einbruch, der die HSG 91 entscheidend von 14:14 auf 16:22 zurückwarf. „Wir haben Moral bewiesen und uns ins Spiel zurückgekämpft“, so Schlüter. Zu seinem Leidwesen reichte es aber nur noch zur Ergebniskosmetik.

Tore für die HSGH 91 Nortorf: Albrecht (6), Böhmfeld (5/3), Voss (3), Wollny (2), Hildebrandt (2), Stoffers (2), Reese (1), Wittmack (1).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen