Handball-Landesliga : TSV Owschlag feiert knappen Erfolg im Duell der Reserveteams

Julia Zeiske (Mitte) war mit sieben Toren erfolgreichste Owschlagerin im Kreisderby gegen die HSG Eider Harde II.
Julia Zeiske (Mitte) war mit sieben Toren erfolgreichste Owschlagerin im Kreisderby gegen die HSG Eider Harde II.

Handballerinnen des TSV gewinnen gegen Eider Harde II mit 23:22.

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09. Dezember 2014, 05:51 Uhr

Hoppla, HSG Fockbek/Nübbel! Zum Ende des Jahres geht dem Tabellenführer der Handball-Landesliga Mitte der Frauen offenbar die Luft aus. Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf (14:20), setzte es beim amtierenden Meister SG Lütjenburg/Dannau mit 24:29 gleich die nächste Pleite. Der Vorsprung ist damit auf zwei Pünktchen zusammengeschrumpft.

Völlig von der Rolle ist derzeit auch der TSV Alt Duvenstedt, der bei Aufsteiger HSG 91 Nortorf mit 19:26 unterlag und in Richtung Abstiegszone taumelt. Im Derby zwischen den Reserveteams des TSV Owschlag und der HSG Eider Harde hatte der TSV mit 23:22 denkbar knapp die Nase vorn.

TSV Owschlag II – HSG Eider Harde II 23:22 (11:10)

„Wir haben die gesamte Spielzeit überlegen gespielt, doch unsere Torausbeute an diesem Tag war einfach unterirdisch“, beklagte Owschlags Trainer Klemens Propf. Sein Team musste sich auf die kämpferischen Qualitäten besinnen, um die Partie am Ende für sich zu entscheiden. Dabei war Owschlag mit 4:0 sehr gut gestartet, versäumte es aber dann, aus dieser Führung Kapital zu schlagen und musste die kampfstarken Gäste wieder auf 10:11 zur Pause herankommen lassen. Eider Harde blieb auch im zweiten Abschnitt in Schlagdistanz. Erst mit dem Treffer zum 23:20 (52.) legten die Owschlagerinnen den Grundstein zum Erfolg. „Wir haben aus unseren Möglichkeiten gemacht, was machbar war. Wir haben einfach spielerisch keine Alternativen“, war HSG-Trainer Robert Wichmann zumindest mit der kämpferischen Einstellung zufrieden.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (7/3), Willner (5), Greinke (4), Stachowski (3), Groß (2) und Kubat (2).

Tore für die HSG Eider Harde II: M. Frahm (6), Wichmann (5), Holling (3), Schlüter (3), Gerdt (2), Helterhoff (1), Harms (1), Carstens (1).

HSG 91 Nortorf – TSV Alt Duvenstedt 26:19 (12:10)

„Wenn wir uns nicht unserer alten Stärken besinnen, könnte es in der Rückserie ganz schwer werden“, befürchtet Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Wie schlecht es derzeit um den TSV gestellt ist, zeigt die Tatsache, dass Britta Müller trotz ihrer Knieverletzung nach dem 2:6 ins Spiel eingriff und wichtige Tore erzielte. Dass es letztlich nicht reichte, lag daran, dass bis auf Kerstin Müller alle anderen Spielerinnen weit hinter ihren Möglichkeiten blieben. Die Stimmungslage auf der Gegenseite war eine ganz andere. „Wir haben aus einer aggressiven, kompakten Deckung heraus agiert“, freute sich HSG 91-Trainer Mario Schlüter über eine Leistungssteigerung im Angriff. „Endlich einmal haben wir auch den Mut gehabt, durchzuziehen“, frohlockte er. Nortorf führte bereits mit 10:5, musste die Gäste bis zur Pause aber noch einmal auf 10:12 herankommen lassen. Die Vorentscheidung war nach 19:13 gefallen (43.). Diesen Vorsprung ließ sich die HSG 91 nicht mehr entreißen.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Hildebrandt (8), Albrecht (6), Delfs (5), Stoffers (4), Reese (1), Wetzel (1), K. Fock (1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: K. Müller (7), B. Müller (6), Schlimbach (3), Schütt (1), Hinz (1), Schröder (1).
 

SG Lütjenburg/Dannau – HSG Fockbek/Nübbel 29:24 (14:10)

„Uns fehlt derzeit die körperliche und geistige Frische. Die Deckung steht nicht kompakt genug, und im Angriff läuft es alles andere als optimal“, haderte HSG-Trainer Reiner Heldt. Bis fünf Minuten vor der Pause hielt die HSG Fockbek/Nübbel mit. Nach dem 11:10 (25.) musste der Tabellenführer den Kontakt abreißen lassen. Im zweiten Spielabschnitt keimte die Hoffnung nur bis zur 40. Minute. Danach war das Strohfeuer schon wieder erloschen und die Gastgeberinnen setzten sich auf 23:18 ab. „Wir haben noch einmal alles versucht, sind auch auf 23:26 herangekommen. Doch mehr war nicht drin“, gestand Heldt ein.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (11), Gröschler (5), Witt (3), Herzer (3), Shala (1), Kock (1).

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