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Handball-Oberliga : TSV muss zum „Serienkiller“ werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Alt Duvenstedter Handballer sind gegen die seit vier Spielen ungeschlagene SG Hamburg-Nord zum Erfolg verdammt.

„Jack the Ripper“ taugt üblicherweise nicht als Vorbild. Die Oberliga-Handballer des TSV Alt Duvenstedt können sich trotzdem etwas vom weltberühmten Londoner Verbrecher abschauen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen muss am Sonnabend im Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord zum „Serienkiller“ mutieren. Gestartet mit 0:14 Punkten fuhren die Gäste zuletzt vier Siege in Folge ein. Sieg Nummer fünf wollen die Alt Duvenstedter mit allen Mitteln verhindern. „Meine Spieler müssen begreifen, dass wir um Punkte für ein sportliches Überleben in der Oberliga kämpfen“, stellt Carstensen klar. Alles andere als ein doppelter Punktgewinn wäre eine herbe Enttäuschung. Anwurf in der Alt Duvenstedter Sporthalle ist um 19.30 Uhr. Der TSV zählt auf seine Fans. „Wir brauchen die Unterstützung der Zuschauer“, sagt der Coach.

Zumal das Selbstvertrauen seiner Mannschaft nach dem ernüchternden Auftritt beim HSV (30:41) am vergangenen Sonntag darnieder liegt. Ähnlich wie es der SG Hamburg-Nord vor fünf Wochen mit dem Sieg in Westerrönfeld gelungen ist, brauchen die Alt Duvenstedter dringend einen Brustlöser. Der letzte Sieg liegt bereits sechs Spieltage zurück.

Die Gelegenheit im Aufsteiger-Duell gegen Hamburg-Nord ist günstig. Carstensen: „Ich möchte die Leistung der Gäste bestimmt nicht abwerten: Aber wenn wir Nord in eigener Halle nicht schlagen wollen, wen denn sonst?“ Eine rhetorische Frage, auf die Carstensen keine Antwort erwartet. Der Coach fordert eine Reaktion seiner Mannschaft: „Beim HSV haben wir es nicht geschafft, die einfachsten Tugenden an den Tag zu legen. Wenn man nach fünf Minuten schon vier Konter gefangen hat, ist das ein Kopfproblem“, konstatiert Carstensen. Ein Problem, das wohl nur durch ein Erfolgserlebnis zu lösen sei.

Ärgerlich ist, dass die halblinke Königsposition Carstensens „Sorgenkind“ bleibt. Ruben Hagge fällt weiter mit einer Schulterverletzung aus. Spieler wie Tobias Müller oder Nils Petersen brauchen noch Zeit, um die Lücke schließen zu können. Dafür kehrt voraussichtlich Marian Palkus ins Team zurück. Er soll seinen Teamkollegen helfen, zum „Serienkiller“ zu werden.

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