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Handball-Landesliga der Frauen : TSV Alt Duvenstedt schüttelt Verfolger Preetz ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen feierte der TSV Alt Duvenstedt einen 29:24-Erfolg im Verfolgerduell beim Preetzer TSV. Auch die HSG Eider Harde und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg siegten.

Die Handballerinnen des TSV Alt Duvenstedt sprechen in der Landesliga weiterhin ein gehöriges Wort im Meisterschaftsrennen mit. Beim Tabellenvierten Preetzer TSV setzte sich das Team von Trainerin Kerstin Müller in der Blandfordhalle mit 29:24 (14:9) durch und ist dem Spitzenduo HSG Mönkeberg/Schönkirchen und SG Wift aus Neumünster dicht auf den Fersen. Auch die HSG Eider Harde II und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg feierten Siege. Eider Harde fertigte die SG Bordesholm/Brügge mit 24:16 (13:6) ab, Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg fuhr beim Vorletzten Suchsdorfer SV mit dem 26:18 (16:8) einen wichtigen Triumph im Abstiegskampf ein.


Preetzer TSV – TSV Alt Duvenstedt 24:29 (9:14)

Die Gäste konnten sich schnell von 1:1 auf 5:1 absetzen. „Da haben wir früh den Grundstein zum Erfolg gelegt“, sagte Trainerin Kerstin Müller. Da die Abwehr sicher stand und auch Torfrau Tanja Stegmann tolle Paraden zeigte, kam der Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel. Nach der Fünf-Tore-Führung zur Pause dominierte der Tabellendritte auch nach dem Seitentausch und zog auf sieben Tore davon (21:14, 40.). „Wir hatten danach einen kleinen Einbruch“, sagte Müller. Der souveräne Auswärtssieg war jedoch nie gefährdet.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (6), Schütz (8), Schütt (4), Kossek (4), Hinz (2), Gehl (2), Schröder, Drews und Epp (je 1).



Suchsdorfer SV – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 18:26 (8:16)
Nachdem mit Jördis Jöhnk eine wichtige Spielerin zurückgekehrt ist, läuft es bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg richtig rund. Ehe sich die Gastgeberinnen überhaupt richtig zurechtgefunden hatten, war die HSG mit 13:3 (15.) schon entscheidend enteilt. „Die deutliche Führung hat uns aber auch ein wenig leichtsinnig werden lassen“, monierte HSG-Trainer Patrick Petriesas. Die Abwehr, in der Anfangsphase das Prunkstück des Tabellenzehnten, packte nicht mehr so beherzt zu. Dennoch hielt die HSG den Tabellenvorletzten bis zur Pause mit 16:8 auf Distanz. Der SSV hatte sich noch lange nicht aufgegeben, verkürzte nach einem 9:6-Erfolgslauf auf 17:22. „Dann haben wir uns aber gefangen und so konzentriert wie am Anfang gespielt“, sprach Petriesas von einem „souveränen Auswärtssieg“. Der HSG-Coach hat die Hoffnung auf den anvisierten Klassenverbleib trotz mindestens vier Absteigern noch lange nicht aufgegeben: „Zumindest haben wir einen Anfang gemacht.“ Der rettende achte Tabellenplatz ist derzeit drei Punkte entfernt.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Jöhnk (7), Sienknecht (7), Wallmann -Sievers (5), Krabbenhöft (4), Lassen (2), Krysik (1).

HSG Eider Harde – SG Bordesholm/Brügge 24:16 (13:6)

Der heimische Tabellenfünfte war gut auf die SGBB, die bereits in der Hinrunde mit 29:17 bezwungen werden konnte, eingestellt. HSG-Trainer Gerd Reckin lobte die Abwehrarbeit seiner Mannschaft sowie seine beiden Torhüterinnen Hanna Schubbe und Roseane Szenguleit. Schon nach 20 Minuten hatten sich die Gastgeberinnen mit 10:2 abgesetzt und der SGBB schnell den Nerv geraubt. Mit einem Sieben-Tore-Polster ging es in die Pause. „Nach dem Wechsel waren wir nicht mehr ganz so spritzig wie in der ersten Halbzeit“, sagte Reckin, dessen Schützlinge nach dem 18:13 das Gaspedal nochmals nach unten drückte. Mit einem furiosen 6:1-Lauf in der Schlussphase zum zwischenzeitlichen 24:14 war die Begegnung vollends entschieden.

Tore für die HSG Eider Harde: Rohwer (12), Gahnz (2), Rossdam (2), Hansen (2), Ketelsen (2), Bern (2), Peters, Harbeck (je 1).

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