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Handball-Landesliga : TSV Alt Duvenstedt müht sich zum Heimsieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen des TSV feiern einen knappen Erfolg gegen Eider Harde II. Die HSG Fockbek/Nübbel gewinnt das Spitzenspiel.

shz.de von
erstellt am 04.Nov.2014 | 06:17 Uhr

Im Spitzenspiel der bisher Unbesiegten konnte sich die HSG Fockbek/Nübbel bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen durchsetzen und ist nun alleiniger Tabellenführer der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Mühe hatte der TSV Alt Duvenstedt beim Heimsieg über die HSG Eider Harde II. Niederlagen gab es für die Reserve des TSV Owschlag und die HSG 91 Nortorf.

In der Landesliga der Männer zieren die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II und die HSG Eider Harde II nach neuerlichen Niederlagen weiter das Tabellenende.

Landesliga, Frauen
TSV Alt Duvenstedt – HSG Eider Harde II 22:21 (11:13)

„Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Die Deckung stand nicht sicher und vorne lief zu viel über Einzelaktionen“, war Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller froh, dass zumindest Rückraumschützin Britta Müller einen guten Tag erwischt hatte und traf. Dennoch lag Alt Duvenstedt zur Pause mit 11:13 zurück. Im zweiten Spielabschnitt kam der TSV ein wenig besser zurecht und sah beim 20:16 schon wie der sichere Sieger aus. Aber in den letzten zehn Minuten kämpfte sich der Gast Tor um Tor heran. „Letztlich fehlte uns die Kraft“, haderte Eider-Trainer Robert Wichmann.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (12), Hinz (3), Kiehn (2), Thomsen (2), Schütt (2), Bornhöft (1).

Tore für die HSG Eider Harde II: Wichmann (6), Horn (6), M. Frahm (3), Katzmann (1), Gerdt (1), Habeck (1), Thöming (1), S. Frahm (1), Harms (1).

HSG Mönkeb./Schönk. – HSG Fockbek/Nübbel 21:23 (14:11)

Torfrau Birgit Kurbjuhn war der Garant für den Sieg der HSG Fockbek/Nübbel. Sie wuchs besonders in der zweiten Halbzeit über sich hinaus, wehrte zahlreiche schwere Bälle ab, darunter drei Siebenmeter. „Mönkeberg/Schönkirchen hat uns am Anfang überrascht“, sagte Inga Milferstädt, die für den privat verhinderten Reiner Heldt auf der Bank saß. Ihre Mannschaft lag bereits mit 4:10 zurück, ehe sich die Deckung stabilisierte. Tor um Tor kämpften sich die Gäste heran und glichen kurz nach der Pause aus. Bis in die Schlussphase lagen beide Teams Kopf an Kopf. Mönkeberg wurde dann der Treffer zum 22:22 aberkannt. Im Gegenzug traf Kathrin Witt und machte den Sieg perfekt. „Besonders das Ende der Partie war spannend und hart umkämpft“, so Milferstädt.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Stolley (5), A. Scheller (4), Witt (4), Tiedtke (3), D. Scheller (3), Kock (2), Shala (1), Imme (1).

SG Bordesholm/Brügge- TSV Owschlag II 28:24 (13:9)

„Es war ein Klassespiel. Wir haben über weite Strecken mit dem Favoriten mitgehalten“, sagte Owschlags Trainer Klemens Propf. Die TSV-Reserve brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Der schnelle Vier-Tore-Rückstand (0:4) hatte bis zur Pause Bestand (9:13). „Im zweiten Abschnitt kamen wir immer besser in Schwung“, so der Owschlager Coach. Beim 21:22 (48.) schien die Partie zu Gunsten des TSV zu kippen. „Es waren dann kleine individuelle Fehler, die uns wieder zurückgeworfen haben“, haderte Propf mit der Schlussphase.

Tore für den TSV Owschlag II: H. Meenke (9/1), Stachowski (5), Greinke (4), K. Meenke (3), Zeiske (2/2), J. Küppers (1).

HSG 91 Nortorf – SG WIFT 16:31 (4:13)

HSG 91-Trainer Jochen Uhlemann war tief enttäuscht: „Ich weiß nicht, was mit meiner Mannschaft nach fünf Minuten los war. Sie scheint in der Herbstpause alles vergessen zu haben.“ Nach dem 3:3 (5.) gelang bis zur Pause nur noch ein Treffer. Auch nach der Pause verhielt sich die HSG 91 wie das Kaninchen vor der Schlange. „Wir haben uns nichts zugetraut“, gestand Uhlemann die verdiente Niederlage ein.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Hildebrandt (5), Böhmfeldt (4), Albrecht (2), Wetzel (2), Stoffers (1), Wollny (1), Fock (1).
 

Landesliga, Männer
Kieler MTV – HSG Eider Harde II 34:21 (15:11)

HSG-Trainer Ralph Jürgensen war stinksauer. Bis zur 20. Minute spielte seine Mannschaft diszipliniert, stand in der Abwehr gut und führte zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren. „Danach wurde alles über den Haufen geworfen. Keine Disziplin mehr, die Abwehr wurde löchrig, unvorbereitete Würfe und technische Fehler prägten unser Spiel“, wetterte der Coach. Ein 11:15-Pausenrückstand war die Folge. „Im zweiten Durchgang haben wir dann nur noch Harakiri gespielt“, sagte er verständnislos.

Tore für die HSG Eider Harde II: Katzmann (7/3), Dreesen (5), Bock (4), Ketelsen (3), M. Kaack (1), Stolley (1).

TSV Kronshagen II – HSG Schülp/W’feld/RD II 32:23 (17:11)

„Ohne Einstellung und ohne Kampfgeist kann man nicht gewinnen“, ärgerte sich HSG-Trainer Finn Reick über seine Mannschaft. Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass die HSG nicht mit dem Kopf bei der Sache war. Die Abwehr hatte keine Bindung und im Angriff blieb vieles Stückwerk. „Letztlich können wir uns bei Torwart Gerrit Martilla bedanken, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel“, so der HSG-Coach. Kronshagen II führte schnell 7:2 und erwischte auch nach der Pause den besseren Start (17:11). Danach gab es am Sieg der Rand-Kieler keine Zweifel mehr.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Möller (7), Kühl (4), Jahn (3), Frahm (3), Sievers (3), Leckzut, Moreau und Skrzypczak (je 1).

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