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Handball-Landesliga der Frauen : TSV Alt Duvenstedt hat Titelgewinn weiter selbst in der Hand

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem 34:30-Erfolg über den Suchsdorfer SV verteidigte der TSV Alt Duvenstedt Platz 2 in der Handball-Landesliga der Frauen. Für die HSG Schülp/Westerönfeld/Rendsburg wird der Abstieg nach dem 17:21 in Lütjenburg immer wahrscheinlicher.

Glanzlos, aber erfolgreich: Die Handballerinnen des TSV Alt Duvenstedt kamen in der Landesliga zu einem 34:30 (18:15)-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht Suchsdorfer SV und haben es weiterhin selbst in der Hand, die Meisterschaft und den Aufstieg für sich zu entscheiden. Dafür muss sich der momentane Tabellenzweite aber in den beiden letzten Spielen bei der HSG Eider Harde und im Spitzenspiel gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen wesentlich formverbessert präsentieren. Die HSG Eider Harde leistete sich beim THW Kiel II mit dem 22:25 (15:13) eine unnötige Niederlage, sollte aber mit dem Abstieg, auch bei zwei Niederlagen in den kommenden Spielen, nichts mehr zu tun haben. Für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg dürfte der Klassenerhalt nach dem 17:21 (11:9) bei der SG Lütjenburg/Dannau kaum noch zu schaffen sein.

TSV Alt Duvenstedt – Suchsdorfer SV 34:30 (18:15)

Weil die angesetzten Unparteiischen fehlten, wurde die Partie mit Ersatz-Referees eine Viertelstunde verspätet angepfiffen. „Wir hatten in der Abwehr große Probleme, bekamen die Kreisläuferin des SSV einfach nicht in den Griff“, ärgerte sich TSV-Trainerin Kerstin Müller darüber, dass sich immer wieder Spielerinnen aus der 6:0-Formation in der Deckung herauslocken ließen. Der TSV lief lange Zeit einem Vorsprung der Gäste hinterher, konnte erst kurz vor dem Wechsel die Führung übernehmen und mit 18:15 in die Pause gehen. Es gelang zwar, bis zur 45. Minute den Vorsprung deutlich auszubauen, doch ein Leistungsabfall ließ die Führung wieder schmelzen.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Müller (7), Schütz (6), Kossek (4), Drews (4), Schütt (4), Goetzin, Gehl, Hinz (je 3).



SG Lütjenburg/Dannau – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 21:17 (9:11)

„Die Partie hätte nicht verloren gehen müssen. Was wir im zweiten Durchgang an Chancen versiebt haben, hätte für zwei Spiele gereicht“, war HSG-Trainer Patrick Petriesas am Ende ziemlich enttäuscht und wollte auch nicht das Fehlen der erkrankten Jördis Jöhnk und Eike Krabbenhöft als Grund anerkennen. Seine Mannschaft spielte in der ersten Halbzeit konzentriert und führte zur Pause mit zwei Toren. „Wir haben den Start in die zweite Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich Petriesas über ein 0:5-Negativlauf zum 11:14. „Lütjenburg/Dannau hat es immer wieder geschafft, unsere Deckung so zu verschieben, dass der Linksaußen völlig frei zum Wurf kam.“ Die ab der 34. Minute erzielte Führung gaben die Gastgeberinnen nicht wieder ab.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Wallmann-Sievers (4), Lassen (3), Krysik (3), Bielfeld (3), Sienknecht (3), Jens (1).



THW Kiel II – HSG Eider Harde 25:22 (13:15)

Ersatzgeschwächt musste die HSG Eider Harde am Ende die Punkte beim THW Kiel II lassen. Dabei verkaufte sich das Team von Trainer Gerd Reckin über weite Strecken teuer. „Wir konnten sogar ein 15:13 mit in die Halbzeit nehmen“, sagte der HSG-Coach, der bis zum 19:19 noch recht positiv gestimmt war. Doch in der Schlussphase habe sich das Fehlen von Margit Rohwer bemerkbar gemacht. „Sie hätte uns in so einer Situation weitergebracht“, haderte Reckin mit fehlenden Alternativen auf der Ersatzbank. Der THW nutzte die Chance, um sich abzusetzen. Die HSG Eider Harde versuchte alles, um zurück ins Spiel zu kommen, schaffte auch mit 21:22 den Anschlusstreffer, doch mehr wollte einfach nicht gelingen. „Wir haben kämpferisch alles gegeben. Uns fehlten zu viele Spielerinnen krankheitsbedingt“, haderte Reckin nach der zehnten Saisonniederlage.

Tore für die HSG Eider Harde: Meier (9), Gahnz (4), Hansen (2), Kruse (2), Rossdam (2), Ramm, Peters, Harbeck (je 1).


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