Handball-SH-Liga : TSV Alt Duvenstedt geizt nach der Pause mit Toren

Mit Links waren die Tarper von den Alt Duvenstedtern um Sven Petersen (schwarzes Trikot) nicht zu bezwingen.
Mit Links waren die Tarper von den Alt Duvenstedtern um Sven Petersen (schwarzes Trikot) nicht zu bezwingen.

Der TSV unterliegt der HSG Tarp/Wanderup mit 21:24. Coach Gunnar Kociok ist trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

shz.de von
25. Januar 2015, 06:00 Uhr

Nicht alle Niederlagen müssen schwermütig machen. Die positive Erkenntnis, trotz vieler verletzter Spieler immer noch eine sehr schlagkräftige Mannschaft zu haben, freute Gunnar Kociok mehr, als dass ihn das 21:24 (13:11) in der Handball-SH-Liga der Männer gegen die HSG Tarp/Wanderup am Freitagabend störte. „Schade, dass wir verloren haben, wirklich sehr schade. Dennoch muss ich meiner Mannschaft sagen, dass das, was sie zurzeit auf dem Spielfeld zeigt, vor allem in der Abwehr toll anzusehen ist“, lobte der Trainer des TSV Alt Duvenstedt.

Nur leider sind es ja die Tore, die letztendlich die Spiele entscheiden und da hatte der TSV in der entscheidenden Schlussphase Ladehemmung. Oder anders ausgedrückt: die Gäste hatten einen Alwin Berg im Tor. Der langjährige Zweitligakeeper wurde in den letzten 20 Minuten eigewechselt und war ein entscheidender Faktor dafür, dass die TSV-Spieler in der zweiten Hälfte nur noch acht Tore warfen. „Tore sind das Salz in der Suppe und da haben wir ziemlich gegeizt“, stellte Kociok fest.

Zu Beginn der Partie war das noch nicht so. Tarp probierte es mit einer offensiven Deckung, die die Alt Duvenstedter jedoch in der Anfangsphase gnadenlos auseinander nahmen und schnell mit 6:1 vorne lagen. Bis zum 12:7 hielten die Hausherren den Fünf-Tore-Vorsprung. Dabei bot Frederik Klapdor eine ebenfalls überragende Torhüterleistun. „Doch leider haben wir es nicht geschafft, diese Führung mit die Kabine zu nehmen“, bedauerte Kociok. Bis zum Seitenwechsel kam die HSG auf 13:11 heran. Und es kam noch schlimmer für den TSV. Nach Wiederanpfiff glich Tarp schnell zum 14:14 aus. Bis zum 20:20 blieb es eng. Immer deutlicher wurden jedoch die Probleme, die Alt Duvenstedt neben Keeper Berg mit Tarps Deckung hatte. Die HSG agierte mit einem vorgezogenen Abwehrspieler, der es dem TSV-Rückraum schwer machte. So setzten sich die Gäste vorentscheidend auf 22:20 ab und fügten den Alt Duvenstedtern mit dem 24:21 die erste Niederlage im neuen Jahr zu. „Die Chancen hätten zu einem Sieg gereicht. Auch wenn es nicht geklappt hat, freue ich mich aber darüber, dass wir auch gegen die oberen Teams mithalten können“, resümierte ein nicht unzufriedener Kociok.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Himmelsbach, Koch, Quarck – L. Kock (1), Schwarz (3), Eichstädt (6/2), M. Kock, Sievers (1), N. Petersen (1), Voß (3), Höpfner (1), Küch (1), S. Petersen (4).

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