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Handball-SH-Liga : TSV Alt Duvenstedt dreht Partie gegen Kronshagen nach der Pause

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen seinen Heimatverein feiert Trainer Gunnar Kociok einen 28:26-Sieg.

„Damals in Kronshagen...“ Es gibt sicherlich eine Menge Sätze, die Gunnar Kociok so beginnen kann, denn der Trainer des TSV Alt Duvenstedt hat viele Jahre seines Lebens dort verbracht. Klar, dass er viele schöne Erinnerungen mit der Gemeinde verbindet, die aktuell schönste dürfte aber vom Freitagabend stammen. Da gewann er mit seinem Team gegen den TSV Kronshagen das wichtige Spiel in der Handball-SH-Liga mit 28:26 (14:16).

Basis des Sieges war eine starke zweite Halbzeit, in der die Alt Duvenstedter nur zehn gegnerische Tore zuließen. Umkämpft und eigentlich die ganze Zeit über knapp war die Partie dennoch. „Es war nicht immer schöner Handball, den unsere Zuschauer zu sehen bekamen, aber es gab immer wieder auch spielerische und technische Glanzlichter“, fasste Kociok zusammen. Tim Dau beispielsweise brauchte für seine neun Tore 19 Chancen, traf dabei aber auch mittels wunderschöner Dreher von Außen. Gegen die schnellen Kronshagener, die mit guten Rückraumspielern ausgestattet sind, fehlte es in der ersten Halbzeit noch am letzten Willen in der Deckungsarbeit. „Die von mir geforderte Laufarbeit wurde da noch nicht geleistet. Wenn man sich einen halben Meter spart, dann wird das nichts“, bemängelte Kociok.

Offenbar hatten seine Spieler in der Halbzeitpause diese Ansicht geteilt, denn ab dem 14:18 kurz nach dem Wiederanpfiff änderte sich viel. „Wir haben uns hinten das Selbstvertrauen für den Sieg geholt, denn da war plötzlich ein ganz anderer Dampf drin“, lobte Kociok. Wie berauscht holte Alt Duvenstedt auf und führte durch einen 7:1-Lauf mit 21:19. Dabei half die Deckung mit, Bälle für leichte Tempogegenstoßtore zu ergattern. Im Positionsspiel konnte diesmal Kreisläufer Matthias Koslowski auf sich aufmerksam machen. Seine drei Tore drücken dies nur unzureichend aus, vielmehr sind auch die sechs herausgeholten Strafwürfe zu nennen. Trotzdem steckte Kronshagen nie auf, glich beim 24:24 aus und musste sich erst in den Schlussminuten geschlagen geben, als Alt Duvenstedt mit 28:25 in Führung ging. „Es freut mich, dass wir gewonnen haben und dabei so vehement von den Zuschauern unterstützt wurden“, sagte Kociok nach dem Erfolg gegen seinen Heimatverein.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Himmelsbach, Quarck – Koslowski (3), L. Kock, Schwarz (4), Eichstädt (7/4), Buechler (4), N. Petersen, Voß, Dau (9), Höpfner, Küch, S. Petersen (1).

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