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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 17:45 Uhr

Faustball : Trübe Bilanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am 3. Spieltag kassierten die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp in eigener Halle zwei Niederlagen. Sowohl gegen den VfL Kellinghusen als auch gegen die SG Stern Kaulsdorf hieß es am Ende 2:3.

Viele Sätze gewonnen, aber kein Spiel – so lautete das Fazit der Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp nach dem 3. Spieltag. In eigener Halle musste sich das Team von Trainer Rouven Schönwandt trotz guter Leistung sowohl dem VfL Kellinghusen als auch der SG Stern Kaulsdorf jeweils mit 2:3 geschlagen geben und verweilt damit auf dem letzten Tabellenplatz. „Uns war vor Saisonbeginn bewusst, dass in diesem Jahr jeder gegen jeden gewinnen, somit aber auch jeder gegen jeden verlieren kann. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel und dies wird bald belohnt werden. Wir dürfen uns daher auf den kommenden Spieltag freuen“, blickte Schönwandt schon einmal auf das kommende Wochenende voraus, wenn sein Team am letzten Hinrundenspieltag im niedersächsischen Bardowick auf den gastgebenden TSV und den MTSV Selsingen trifft. „Die Ausgangslage hört sich zunächst zwar nicht wirklich gut an, doch von den Plätzen vier bis neun liegen die Teams noch ganz dicht beieinander“, versucht Teamsprecherin Nadine Kowalczyk Zuversicht zu verbreiten.


TSV Schülp – VfL Kellinghusen 2:3 (11:13, 5:11, 11:6, 11:8, 2:11)

Das Duell der beiden Landesrivalen verlief spannend. Nachdem die VfL-Mädchen die ersten beiden Sätze gewannen, kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und holten sich die beiden folgenden Sätze. Doch ausgerechnet im entscheidenden Durchgang agierten die Schönwandt-Schützlinge wie von allen guten Geistern verlassen. Nichts wollte dem TSV gelingen, weder in der Abwehr noch im Angriff. Der VfL machte kurzen Prozess und holte sich den Satz mit 11:2. So ging ein packendes Spiel relativ unspektakulär zu Ende.


TSV Schülp – SG Stern Kaulsdorf 2:3 (11:5, 9:11, 8:11, 11:7, 7:11)

Kaulsdorfs Start in die Hallensaison verlief bislang äußerst gut, verloren die Berlinerinnen bislang doch nur das Derby gegen den VfK. Doch die selbstbewussten Hauptstädterinnen wurden vom TSV schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Schülp nahm Hauptangreiferin Annika Müller gekonnt aus dem Spiel, indem sie Müller immer wieder anspielten. Die Taktik brachte zunächst den gewünschten Erfolg. Der erste Satz ging mit 11:5 an den TSV. Doch die SG stellte sich immer besser auf den Gegner ein, so dass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Kaulsdorf holte sich den zweiten und dritten Satz, der TSV den vierten. Also musste der fünfte Durchgang über Sieger und Besiegten entscheiden. Und wieder einmal verschliefen die TSV-Mädchen den Beginn. Nach dem 0:4 wachten die Gastgeberinnen auf und boten dem Tabellendritten Paroli, doch der Rückstand war zu groß, um dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu können. Mit 11:7 gewann die SG nicht nur den Satz, sondern mit 3:2 auch das Spiel.

TSV Schülp: Svenja Bergmann, Kim Reimers, Sandra Tritt, Nadine Kowalczyk, Jennifer Wöhlk, Nora Auffarth, Lieske Jarck, Sina Stoltenberg.

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