Rendsburg : Triathlon-Premiere beim Ruder-Cup

Sie sind schon startklar: Wolfgang Berndt (sportliche Leitung), Bernd Jäger (Sparkasse Mittelholstein), Udo Bottländer (Eon Hanse), Klaus Waskönig (Vineta Audorf) und Holger Bauer (Landesfeuerwehr, von links) freuen sich auf die Neuerungen beim Ruder-Cup.
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Sie sind schon startklar: Wolfgang Berndt (sportliche Leitung), Bernd Jäger (Sparkasse Mittelholstein), Udo Bottländer (Eon Hanse), Klaus Waskönig (Vineta Audorf) und Holger Bauer (Landesfeuerwehr, von links) freuen sich auf die Neuerungen beim Ruder-Cup.

Die Kanalverwaltung gibt erstmals eine Schwimmstrecke im Kreishafen frei. Beim Feuerdrachen-Cup sind die beiden größten Drachenboote Deutschlands dabei.

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25. Juli 2014, 16:00 Uhr

Beim E.on Hanse Cup kommen nicht nur Spitzensportler ins Schwitzen. Seit die Veranstaltung 2001 aus der Taufe gehoben wurde, gibt es stets Gelegenheit, am Kreishafen selbst aktiv zu werden – ob bei Wettbewerben am Ergometer oder im Drachenboot. Der 14. E.on Hanse Cup vom 12. bis 14. September erweitert das Angebot für Breitensportler deutlich. Noch nie gab es mehr Aktionen zum Mitmachen. Erstmals darf der Kanal im Rahmen eines Triathlons sogar als Schwimmstrecke genutzt werden. Die Kanalverwaltung gab grünes Licht. Als weitere Premiere kommen die kompakten 10er-Drachenboote zum Einsatz. So können auch kleinere Teams gegeneinander antreten. Alle Neuerungen zusammen sollen mehr Freizeitsportler für den Ruder-Cup begeistern. „Wir wollen wieder den typischen Jedermann animieren, sich in ein Drachenboot zu setzen“, sagt Florian Berndt von der Canal-Cup Projekt GmbH. „In den vergangenen Jahren wurde es zunehmend schwieriger, die großen Drachenboote mit 18 Personen zu besetzen.“ Udo Bottländer, Personalvorstand beim Hauptsponsor E.on Hanse, begrüßt die Neuerungen im sportlichen Rahmenprogramm ausdrücklich: „Wir wollen möglichst viele Schleswig-Holsteiner am größten Sportevent des Landes teilhaben lassen.“

Beim Triathlon betreten die Veranstalter Neuland. Noch nie gab es einen Ausdauer-Mehrkampf, der den Nord-Ostsee-Kanal als Strecke einbezieht. Die Organisation des Wettkampfs übernimmt – mit Unterstützung der Sparkasse Mittelholstein – der TSV Vineta Audorf, der den Dörpsee-Triathon dafür in diesem Jahr ausfallen lässt. Gestartet wird über die kurze Distanz. Die maximal 200 Teilnehmer schwimmen zwei Bahnen à 250 Meter im Kreishafen und fahren dann 25 Kilometer parallel zum Kanal bis Breiholz und zurück. Am Schluss werden fünf Kilometer gelaufen – ebenfalls am Kanalufer entlang. Eine weitere Neuerung dürfte für spektakuläre Bilder sorgen. Beim 50er-Feuerdrachen-Cup kommen die beiden größten Drachenboote Deutschlands zum Einsatz. Zehn freiwillige Feuerwehren nördlich des Kanals treten gegen zehn Wehren südlich des Kanals an. Anmelden können sich Feuerwehrleute aus dem ganzen Land. Der Landesfeuerwehrverband will diesen Wettbewerb beim Ruder-Cup etablieren. „Drachenbootrennen erfordern Kraft, Ausdauer und Teamgeist – also alles, was man auch zum Feuerdienst braucht“, sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke. Anmeldungen zu allen Wettbewerben sind ab sofort möglich (Einzelheiten und Adressen siehe unten).

Wie viele und welche internationalen Achter am 14. September über 12,5 Kilometer an den Start gehen, steht erst in einigen Wochen fest. Der Deutschland-Achter wird mit Sicherheit dabei sein, so Wolfgang Berndt, der Sportliche Leiter. Das Paradeboot hat schließlich seinen Sieg vom Vorjahr zu verteidigen.

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