Hegeringversammlung : Traurige Bilanz für Hasen und Fasane

Kreisjägermeister Hans Wilhelm Schlüter mit dem Geweih des verendeten Hirschs. Foto: lok
Kreisjägermeister Hans Wilhelm Schlüter mit dem Geweih des verendeten Hirschs. Foto: lok

Zahl der Wildunfälle zurückgegangen.

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09. April 2013, 08:13 Uhr

erfde | Die Frühjahrsversammlung des Hegering VII wurde eingeleitet von den Stapelholmer Jagdbläsern, die auch die Strecke mit den entsprechenden Signalen begleiteten.

Die von Hegeringleiter Hans Johann Dierks verlesene Strecke war ähnlich eindrucksvoll wie im letzten Jahr und zeigte doch einige Einbrüche. Waren es im letzten Jahr die Kaninchen, die so gut wie nicht mehr in der Statistik auftauchten, betraf es diesmal die Hasen und die Fasanen. "In beiden Fällen kann man das Ergebnis nur als traurig bezeichnen", charakterisierte Dierks die Strecke.

Zurückgegangen seien erfreulicherweise die Wildunfälle mit Rehen. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl von 167 auf 124 Stück Fallwild. Kreisjägermeister Hans-Wilhelm Schlüter führt dies auch auf das bewusst verstärkte Bejagen zurück, das den Bestand kleiner gehalten habe.

Beim Rotwild gab es nur ein verendetes Tier zu melden, das in einem Graben gefunden worden war. Der Bestand hat aber insgesamt weiter zugenommen und hat zu etablierten Rudeln geführt. So wurden im Gebiet Tielen und Bargen (Erfde) zwischen zehn und 15, bei Norderstapel und Bergenhusen sechs bis acht Tiere beobachtet. Zu Wildschaden sei es noch nicht gekommen. Um dies auch zu vermeiden, wurde eine Hochwildgemeinschaft gegründet, die diese Bestände im Auge behalten wird.

Da Schriftführer Stefan Doose sein Amt nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen niederlegen musste, wurde Horst Höfs aus Dörpstedt zum Nachfolger gewählt. Der Hegering-Beitrag, seit Einführung des Euro konstant, wurde verdoppelt - auf zehn Euro im Jahr. Noch immer ganz ohne Beitragszahlungen läuft der Schießstand Külken, bei dem die Kosten durch die Schießübungen gedeckt werden. Auch das letzte Jahr mit über 20 Übungsschießen ist unfallfrei abgelaufen.

Kreisjägermeister Hans Wilhelm Schlüter und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Claus-Henning Jensen, informierten über aktuelle Entwicklungen im Jagdwesen. Schlüter nutzte die Gelegenheit, um Besonderheiten des Hirschgeweihs zu erläutern.

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