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Handball-Oberliga der Frauen : Trauben im Derby hängen für die HSG Kropp hoch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Nordderby der Handball-Oberliga der Frauen ist die HSG Kropp/Tetenhusen am Sonnabend bei der HSG Tarp/Wanderup zu Gast.

Sind die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen die neuen Überfliegerinnen der Oberliga? Der Gedanke liegt nah, wirft man einen Blick zurück auf das vergangene Wochenende, als die Truppe Aufsteiger Niendorf/Wandsetal mit 37:8 aus der Halle „prügelte“. Das Beeindruckende: Die Hamburgerinnen sind kein Punkte-Lieferant. Eine Woche zuvor bezwangen sie die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

Dass seine Mannschaft jetzt durch die Liga spaziert und einen Sieg nach dem anderen einfährt, glaubt Trainer Dirk Schlegel nicht. „Wir wollen zwar die positive Stimmung mitnehmen, aber wir wissen auch, dass es nicht so einfach weitergeht“, sagt der Coach. Sein Team solle sich nicht von dem Schützenfest blenden lassen. Heute (16.15 Uhr) im Derby bei der HSG Tarp/Wanderup hängen die Trauben wesentlich höher. Die Gastgeberinnen formulierten vor Saisonbeginn ehrgeizige Ziele: In zwei, drei Jahren wollen sie hinter Zweitligist Harrislee zur Nummer zwei im Norden Schleswig-Holsteins aufsteigen. Bislang blieben die Tarperinnen allerdings weit hinter ihren Ansprüchen zurück. Das Team von Spielertrainerin Tanja Heckel konnte noch keinen einzigen Sieg einfahren. In Kropp ist man trotzdem gewarnt: „Nicht, dass ausgerechnet gegen uns der Knoten platzt“, so Schlegel.

Erstmals seit Saisonstart sitzen er und Lena Leptien zusammen auf der Bank. Sie wollen den Trainerjob gemeinsam ausfüllen. Eine Hierarchie gibt es nicht. Die Trainingswoche lief gut. Schlegel ließ verschiedene Spielsituationen simulieren: Über- und Unterzahl, unterschiedliche Deckungssysteme. „So sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet“, so der Coach. Er hofft, heute wieder auf Marie Kösling und Svenja Pahl zurückgreifen zu können. Beide fehlten krankheitsbedingt in den letzten Übungseinheiten.

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