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Handball-Oberliga : Trainer-Suche bei Kropp-Tetenhusen läuft auf Hochtouren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG blicken vor dem letzten Spiel bereits auf die neue Saison.

Sportlich hat die Partie der HSG Doppeleiche-Jörl Viöl beim Oberliga-Meister HSG Kropp-Tetenhusen (heute, 19 Uhr) wenig bis gar keinen Wert mehr. Außer, dass sich die Handball-Mädels natürlich mit einem Sieg von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden möchten. Dafür tut sich im Umfeld des Drittliga-Aufsteigers umso mehr.

Der vierte Neuzugang ist da. Die Rückraum-Linke Marieke Andresen vom SH-Ligisten SG Oeversee/Jarplund-Weding wird die Kropperinnen zur neuen Saison verstärken – genauso wie die Torhüterinnen Femke Lobstaedt (Holstein Kiel) und Christiane Sacher (TSV Ellerbek) sowie Flügelflitzerin Sarah-Lena Börnsen vom heutigen Gegner Jörl (die Landeszeitung berichtete). Trotzdem ist noch Platz im Kropper Kader. Vier Abgänge stehen fest. Lena Jöns geht in die „Zweite“, Tatjana Cornehls nach Wattenbek, Svenja Maelzer tritt kürzer und Marie Kösling muss eine Pause einlegen. Hinter dem Verbleib von Katja Ohm steht ein Fragezeichen.

Offen ist, wie sich ein Spielerinnen-Quartett vom Noch-Zweitligisten TSV Nord Harrislee entscheiden wird, das bereits für ein Probetraining in Kropp hineingeschnuppert hat. Die vier Frauen wollen – wie fast die gesamte Harrisleer Mannschaft – ihren Verein verlassen, nachdem der via Presse angekündigt hatte, in der kommenden Saison nur noch für die 3. Liga zu melden – selbst wenn das Team sportlich den Klassenerhalt packen würde. Allerdings soll das Quartett auch schon dem TSV Owschlag einen Besuch beim Training abgestattet haben. Sicher ist nur: Diese vier Spielerinnen wären eine Riesen-Bereicherung für die HSG Kropp-Tetenhusen.

In Sachen Trainer-Nachfolge gibt es noch keinen Vollzug zu vermelden. Das bisherige Gespann Dirk Schlegel und Lena Leptien sucht höchstpersönlich nach einem neuen Coach. „Wir befinden uns in konkreten Verhandlungen“, verbreitet Schlegel Optimismus, in Kürze einen Namen präsentieren zu können. Eines steht fest: Internet-Foren, in denen sich Trainer anbieten, lassen die beiden bei ihrer Suche außen vor. Zu schlecht waren die jüngsten Erfahrungen. Stichwort Randolf Weyland, der schon vor dem ersten Spieltag den Verein wieder verlassen musste, weil die Chemie nicht stimmte. Denkbar wäre wieder eine Doppelspitze. Fakt ist, dass Leptien eng beim Team bleiben möchte; im Gegensatz zu Schlegel, der seine Erfahrung künftig hinter den Kulissen einbringen wird.

Fürs letzte Spiel haben sich die Kropperinnen viel vorgenommen. „Die Mädels sind heiß“, verspricht Schlegel. Auch weil sie heute die Meisterehren in Empfang nehmen werden. Nach Schlusspfiff soll dann die Sause gemeinsam mit den Fans steigen.

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