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„Träumer und Sünder“: Lesung im Kinosaal

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2014 | 14:43 Uhr

Matthias Göritz wird am Donnerstag, 18. September, sein im vergangenen Jahr vorgestelltes Buch „Träumer und Sünder“ im Schauburg-Filmtheater präsentieren. Der Roman des 1969 geborenen Schriftstellers erregte national großes Aufsehen. So wurde das Werk beispielsweise von dem ARD-Rezensenten Denis Scheck als „Wunderbuch“ bezeichnet.

Göritz erzählt von einem deutschen Filmproduzenten in Hollywood, der für das Kino lebt. Das Werk ist als Dialogroman aufgebaut: Ein junger Journalist interviewt den vom Leben gezeichneten und im Rollstuhl sitzenden Produzenten Helmut Erlenberg. Im Verlauf des Interviews, welches sich jedoch selten als Dialog, sondern vielmehr als Monolog des Hollywoodstars präsentiert, enthüllt sich die Lebensgeschichte des alternden Produzenten.

Besonders sensibilisiert wird der Leser der Lektüre für die manipulative Kraft von Bildern. Diese wird deutlich anhand eines Erlenberg-Films über den vorgetäuschten Überfall auf einen polnischen Radiosender 1939 – den inszenierten Vorwand für Hitlers Feldzug gegen Polen.

Literatur und Film sowie die Wirkungen von Wörtern und Bildern sind die zentralen Motive in Göritz Roman „Träumer und Sünder“. Der Ort der Lesung, das Schauburg-Filmtheater, verweist auf die zentralen Motive des Romans und versetzt das Publikum an den zentralen Ort des Geschehens: das Kino, welches den Lebensinhalt des alternden Produzenten verkörpert.

Göritz wurde in Hamburg geboren und lebt in Frankfurt am Main. Nach seinem Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften veröffentlichte er zunächst Gedichtbände und widmete sich erst 2005 auch der Unterhaltungsliteratur.

Die Lesung beginnt um 19.45 Uhr (Einlass 19.15 Uhr). Eintrittskarten können ab sofort sowohl im Schauburg-Filmtheater als auch in der Coburg´schen Buchhandlung für sieben Euro erworben werden.

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