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Landeszeitung

21. August 2017 | 16:20 Uhr

Tradition, Moderne und Regionalität

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Conventgarten-Erweiterungsbau: 32 neue Zimmer bieten mehr Möglichkeiten für Tagungen / Arbeiten sollen am 1. August abgeschlossen sein

Zum 1. August soll nach einjähriger Bauzeit die Erweiterung des Conventgartens mit einer Fläche von 1390 Quadratmetern abgeschlossen sein. Das Hotel präsentiert sich dann unter anderem mit 32 zusätzlichen Zimmern von etwa 30 Quadratmetern. Redaktionsmitglied Carmen Haller unterhielt sich mit Geschäftsführerin Petra Stangenberg über das Bauvorhaben mit einem Volumen von mehr als einer Million Euro.

Wenn Sie drei Begriffe wählen könnten: Wie würden Sie für den Conventgarten nach den Bauarbeiten werben?

Tradition, Moderne, Regionalität. Das sind die Attribute, für die der Conventgarten steht. Unser Hotel blickt auf eine 140-jährige Geschichte zurück. Wir haben immer noch Gäste, die seit Jahrzehnten unser Haus gerne besuchen und in Erinnerungen schwelgen. Nun verbinden wir mit dem Anbau das Traditionelle mit dem Modernen, so hat der Gast im Zimmerbereich die Wahl. Das Regionale steht auch für den Anbau, denn der NOK ist vor unserer Haustür und der Gast möchte diesen sehen. Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren ebenfalls unsere Küche auf die vornehmliche Verwendung von Produkten regionaler Erzeuger umgestellt.

Wie wichtig ist das Hotel weiterhin als Tagungs- und Kongressgebäude?

Das ist der wichtigste Aspekt. Ausschlaggebend für die Erweiterung war die Nachfrage im Tagungs- und Seminarbereich. Wir hatten in den vergangenen Jahren so viele Veranstaltungsanfragen, die wir in punkto Zimmerkapazität leider nicht bedienen konnten. Wir standen vor der Entscheidung, komplett umzustrukturieren oder zu erweitern.

Früher war das Haus auch als Schauplatz großer Bälle gefragt. Ist die Nutzung eigentlich noch aktuell?

Verschiedene Institutionen veranstalten noch Bälle, wie die Rendsburger Gilden, die Gewerkschaft der Polizei oder Gymnasien Abitur-Abschlussbälle. Generell ist diese Form des Feierns im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte jedoch deutlich zurückgegangen.

Wie weit konnten Sie in die Planung Ihre eigenen Vorstellungen einbringen. Welche waren das?

Die generelle Gestaltung des Anbaus lag ganz in den Händen der Eigentümerfamilie. Im Bereich der Innenausstattung arbeiten wir mit Julia Rulez Design aus Hamburg zusammen. Meine Aufgabe bestand darin, die Ausführung auf die Praktikabilität zu optimieren. Die Abläufe müssen unproblematisch laufen; auch die „Laufwege“ des Gastes wie beim Frühstück müssen in eine Planung einbezogen werden. Darüber hinaus war ich für alle „hoteltechnischen“ Dinge zuständig. Die Erweiterung machte auch ein neues Schließungssystem für die Zimmertüren nötig. Der Sicherheitsaspekt stand hier im Vordergrund.

Mit vier eigenen Zimmern haben Sie den Nachwuchs bedacht. Welche Überlegung hat dazu geführt?

Bedingt durch den Schnitt war in vier Zimmern die Möglichkeit gegeben, eine Nische mit einem kleinen Klappbett einzurichten. Diese Nische ist durch eine Schiebetür abgetrennt. Bis dato gab es nur die Möglichkeit, in den Juniorsuiten ein Zustellbett aufzustellen. In den neuen Zimmern ist die Unterbringung mit einem Kind deutlich komfortabler.

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