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Handball : Tolle Teamleistung beschert Owschlagerinnen einen ungefährdeten Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV feierte in der 3. Liga beim Berliner TSC einen klaren 32:26-Erfolg.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2013 | 19:46 Uhr

Technisch und taktisch war das allererste Sahne, was die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag ihrem Trainer Rainer Peetz am Sonnabend anboten. Der Berliner TSC hatte keine echte Chance. 32:26 (15:12) gewann der TSV in der Hauptstadt – so deutlich wie noch nie. „Das war absolut überragend. Eine tolle Teamleistung“, jubelte Peetz.

Sein Team dominierte die Partie – auch ohne die abwesende Raphaela Steffek (Studienfahrt), die noch am vergangenen Wochenende zur Matchwinnerin avancierte. Trotz der langen Anreise hatten die Gäste keine müden Beine. Der TSV rührte in der 5:1-Deckung mit einer starken Jill Sievert auf der Spitze Beton an. Viktoria Varkonyi, die mit einem Zweitspielrecht für den Zweitligisten Füchse Berlin ausgestattet ist, konnte sich nicht entfalten. Nach Anfangsproblemen knüpfte auch Torhüterin Sophie Fasold an die gute Vorstellung ihrer Vorderleute an.
Vorne führte Greta Stolley geschickt Regie. Das gute Schiedsrichtergespann sprach den Owschlagerinnen viele Siebenmeter zu, die Stolley sicher verwandelte. Peetz lobte die Unparteiischen Daniel Sarakewitz und Martin Schultz explizit: „Sie haben ihre Linie durchgezogen und sind nicht umgekippt, egal, wie stark sich Frau Richter an der Seitenlinie auch echauffiert hat.“ Peetz meint Kristina Richter, die frühere DDR-Nationalspielerin und langjährige Trainerin des TSC. Mit ihrem Verhalten und dem ihrer Spielerinnen war Peetz überhaupt nicht einverstanden: „Hinten hat der TSC reingeflankt wie die Wölfe und vorne geheult wie die Lämmer. Toll, dass sich die Schiedsrichter nicht blenden haben lassen.“ Was ihn besonders erschreckte, war der Heißmacherspruch vor dem Anpfiff: „Auf die Fresse“, brüllten sich die Berlinerinnen im Kreis gegenseitig zu. „Was immer das heißen mag“, so Peetz, der froh war, dass sich keine Spielerin verletzt hat.

Der TSV zeigte Nervenstärke – erst recht, als die Gastgeberinnen kurz nach Wiederanpfiff mit 18:17 in Führung gingen. Jetzt drehte Franziska Peters richtig auf. Acht Tore gingen am Ende auf ihr Konto. „Bei ihr ist der Knoten geplatzt“, lobte Peetz, der auch die Leistung von Svenja Zadow nicht vergaß: „Sie hatte viele gute Aktionen.“ Letztlich sei es aber eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen.

TSV Owschlag: Becker, Fasold, Wichelmann – Ewert (5), Stolley (10/8), Peters (8/1), Trceziok (1), Zadow (4), Küppers , Sievert (1), Wollborn (1), Jensen, Behrend (2).

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