Frontalzusammenstoss bei Tetenhusen : Tödlicher Unfall auf der B77

Großaufgebot an Rettungskräften: An der Unfallstelle waren Feuerwehrleute aus Kropp, Klein Bennebek und Alt Bennebek im Einsatz, außerdem mehrere Rettungswagenbesatzungen und Notärzte. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Fotos: Iwersen
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Großaufgebot an Rettungskräften: An der Unfallstelle waren Feuerwehrleute aus Kropp, Klein Bennebek und Alt Bennebek im Einsatz, außerdem mehrere Rettungswagenbesatzungen und Notärzte. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Fotos: Iwersen

Bei einem schweren Unfall auf der B77 zwischen Fockbek und Kropp stirbt ein Mensch, zwei werden schwer verletzt.

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02. November 2018, 20:37 Uhr

Großeinsatz am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 77 zwischen Kropp und Fockbek: Bei Tetenhusen im Kreis Schleswig-Flensburg waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Die Feuerwehr musste alle drei am Unfall beteiligten Autoinsassen aus den Autos befreien. Einer von ihnen starb an der Unfallstelle.

Nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Christoph Pautz wurde die Feuerwehr gegen 16.40 Uhr alarmiert. In Höhe Feldscheide war es kurz zuvor aus noch ungeklärten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Skoda Octavia und einem VW Touran gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn geschleudert.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Rettungskräfte vor Ort. Neben den Freiwilligen Feuerwehren Tetenhusen, Kropp, Klein Bennebek und Alt Bennebek wurden auch mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber alarmiert. „Wir mussten alle Beteiligten mit schwerem Gerät aus den Autos befreien“, erklärt Einsatzleiter Pautz die Rettungsarbeiten. Für einen Autoinsassen kam dabei jede Hilfe zu spät.

„Die anderen beiden Insassen der beiden Autos haben schwere Verletzungen erlitten“, so Pautz weiter. Sie wurden nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in die umliegenden Kliniken eingeliefert. Ein Hund, der in einem der Wagen gesessen hatte, überstand den Unfall augenscheinlich unbeschadet. Die Feuerwehr forderte Mitarbeiter des Tierheims an, die sich um den Pitbull kümmerten und ihn zunächst in Obhut nahmen.

Noch ist unklar, welches der Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten ist. Die Polizei sperrte die Bundesstraße für die Dauer der Rettungsarbeiten und Unfallermittlungen.

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