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Wapelfeld : Todenbüttel sammelt viel Wasser

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Titel von 2014 beim Amtsfeuerwehrtag in Wapelfeld verteidigt. Viel Beifall für Leistungen der Jugendfeuerwehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Todenbüttel hat bei den Wettkämpfen auf dem Sportplatz in Wapelfeld triumphiert. Beim Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein für den Bereich Hohenwestedt holten sich die Todenbütteler den Siegerpokal für die beste Hauptübung sowie Platz 2 in der Zusatzübung. Als härteste Konkurrenten der Todenbütteler erwiesen sich die Beringstedter, die in der Hauptübung Zweite wurden und sich dafür mit dem Sieg in der Zusatzübung revanchierten.

Ein Erfolg bei der Schnelligkeitsübung des Feuerwehrtags für den Bereich Hohenwestedt ist ein Titel, den man im Folgejahr nicht verteidigen kann, weil die teilnehmenden Wehren von Jahr zu Jahr wechseln. In ungeraden Jahren treten die Wehren aus Amtsgemeinden östlich der B 77 zu den Wettkämpfen an, in geraden Jahren Löschgruppen aus den Orten westlich der B 77. Also konnten jetzt die Todenbütteler Kameraden, die 2014 beim Feuerwehrfest in Osterstedt den Pokal für die beste Hauptübung gewonnen hatten, nun erst mit zweijähriger Verzögerung daran gehen, sich erneut in die Siegerliste einzutragen. Ein Unterfangen, das die Todenbütteler selbstbewusst und mit großem Einsatz in Angriff nahmen.

Nachdem die Wapelfelder Gastgeber die Wettkämpfe eröffnet hatten, waren die Todenbütteler am Sonnabend um 13.20 Uhr die zweite Löschgruppe bei der Hauptübung. Dabei mussten die Wehren eine Angriffsleitung um drei Siloballen in den schleswig-holsteinischen Landesfarben herum aufbauen und dann Ziellöcher in drei hölzernen Hausfassaden ins Visier nehmen. Nach zweieinhalb Minuten wurde abgepfiffen und dann die in den Zielen gesammelte Wassermenge gemessen. Die Todenbütteler hatten ihre Wasserversorgung ruckzuck errichtet und deshalb relativ viel Zeit fürs Anpeilen der Sammelbehälter. „Wir haben auf jeden Fall gut vorgelegt“, meinte Todenbüttels Bürgermeister Otto Harders, der mit dem sachkundigen Blick des Feuerwehrmanns „ein paar Fehler“ ausgemacht hatte, die dann von den Schiedsrichtern auch tatsächlich mit einem zehnprozentigen Abzug von der gemessenen Wassermenge geahndet wurden. Nach den Todenbüttelern gingen die Beringstedter auf den Hauptübungsparcours und zeigten eine ähnliche Klasseleistung. Mit besonders großem Applaus honorierte das Publikum die Auftritte der Jugendfeuerwehren aus Hohenwestedt und Todenbüttel, die sich den gleichen Übungen stellten wie die aktiven Wehren und alle Aufgaben mit Bravour meisterten.

Nach dem abendlichen Festumzug mit allen Wehren des ehemaligen Amtes Hohenwestedt-Land standen Ehrungen auf dem Programm. Der stellvertretende Kreiswehrführer Fritz Kruse zeichnete sieben Jubilare aus: Otto Trede aus Nienborstel (70 Jahre in der Feuerwehr), Ehler Reimers aus Mörel (40 Jahre) sowie Christa Piepgras aus Wapelfeld, Jens Lucht aus Mörel, Andreas Vierth aus Osterstedt, Michael Schwager aus Beringstedt und Harald Henke aus Remmels (alle 25 Jahre). Bei der Siegerehrung im Festzelt verkündete Oberschiedsrichter Andreas Beckmann aus Haale dann bei der Hauptübungs-Gesamtwertung die gleiche Podiumsreihenfolge wie vor zwei Jahren in Osterstedt: 1. Todenbüttel, 2. Beringstedt, 3. Osterstedt.

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