zur Navigation springen

Handball-Landesliga : Titel und Aufstieg rücken näher

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison sind die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel fast am Ziel.

Schritt für Schritt kommt die HSG Fockbek/Nübbel der Meisterschaft in der Handball-Landesliga der Frauen und dem Aufstieg in die SH-Liga näher. Der 31:22 (17:11)-Erfolg über die HSG 91 Nortorf war dabei wichtig, denn auch die Konkurrenz punktet derzeit. So wie der Preetzer TSV, der dem TSV Alt Duvenstedt eine 22:26 (12:15)-Niederlage bescherte. Im Kampf gegen den Abstieg konnte der TSV Owschlag II einen wichtigen 21:15 (10:8)-Sieg über die SG Lütjenburg/Dannau erlangen. Schlusslicht HSG Eider Harde II muss erst morgen ran. Um 20.30 Uhr ist der Tabellendritte SG Bordesholm/Brügge zu Gast in der Hamdorfer Sporthalle.

HSG Fockbek/Nübbel – HSG 91 Nortorf 31:22 (17:11)

Der Tabellenführer hatte anfangs einige Probleme mit der 5:1-Abwehr der Gäste. „Die HSG 91 hat versucht, uns aus dem Rhythmus zu bringen, doch wie haben uns nach einer Viertelstunde darauf eingestellt und hatten dann auf alles eine Antwort“, berichtete Fockbeks Trainer Reiner Heldt. Die Gastgeberinnen setzten zu einem Zwischenspurt an und zogen von 12:8 bis zur Pause auf 17:11 davon. In der zweiten Halbzeit beherrschte Fockbek/Nübbel die Partie und sorgte mit dem 21:12 schon früh für eine Entscheidung. „Wir haben Fockbek/Nübbel zu Beginn etwas nervös gemacht, konnten aber aus den Chancen kein Kapital schlagen“, resümierte Nortorfs Trainer Mario Schlüter.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Scheller (7), Witt (5), Ohm (5), Herzer (4), Imme (2), Stolley (2), Ehlers (2), Sievers (2), Kock (1), Schindlbeck (1).

Tore für die HSG 91 Nortorf: Albrecht (5), Böhmfeld (4/4), Hildebrandt (3), Wettzel (2), Stoffers (2), N. Fock (2), Reese (2), K. Fock (1), Wittmaack (1).

Preetzer TSV – TSV Alt Duvenstedt 26:22 (15:12)

„Wir hatten nichts zu verlieren und konnten befreit aufspielen“, lief es, so äußerte sich Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller, in den ersten 15 Minuten für ihr Team sehr gut. Erst als sich leichte Fehler einschlichen, setzte sich der Gastgeber von 8:8 auf 15:12 bis zur Pause ab. „Wir haben dann den Start in den zweiten Durchgang verschlafen“, berichtete Müller. Vor allem das Kreisläuferspiel der Preetzerinnen bekamen die Gäste nicht in den Griff. Nach dem 15:21 kämpfte sich der TSV zwar noch auf 18:21 heran, hatte am Ende dann aber keinen Kräfte mehr.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schröder (5), Goetzin (4), K. Müller (4), Schütt (3), Kiehn (3), Drews (1), Götz (1), Sell (1).
 

TSV Owschlag II – SG Lütjenburg/Dannau 21:15 (10:8)

„Ich bin stolz auf meine Rumpftruppe. Sie hat kämpferisch alles gegeben und sich auch taktisch clever angestellt“, freute sich Owschlags Trainer Klemens Propf über den unerwarteten Sieg. Die Gäste aus Lütjenburg haderten viel zu sehr mit den Umständen, beklagten sich über den ihrer Meinung nach zu stark verharzten Ball. „So hat jeder seine Last zu tragen. Wir haben ja auch Probleme, wenn nicht mit Backe gespielt werden darf“, meinte Propf. Seine Mannschaft spielte konzentriert aus einer starken Deckung heraus, konnte immer wieder die Führung ausbauen. „Lütjenburg/Dannau spielte einfach zu konzeptlos, um uns zu gefährden“, so Propf. Spätestens nach dem 17:13 bestanden keine Zweifel mehr am Owschlager Sieg.

Tore für den TSV Owschlag II: Stachowksi (9), Gehl (4/1), Zeiske (2), Frahm (2), Greinke (2), Groß (1), Sasse (1/1).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen