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Landeszeitung

17. Dezember 2017 | 21:23 Uhr

Messe : Tipps aus erster Hand

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Andrang bei der 2. Verbrauchermesse des Wirtschaftsverbunds Eiderkanal: 63 Firmen aus Handel, Handwerk und Gewerbe präsentierten auf der Schau die Vielfalt ihrer Produkte und Dienstleistungen.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2016 | 17:28 Uhr

Es war ein Kommen und Gehen: Zahlreiche Besucher informierten sich am Wochenende in der Deula-Halle in Osterrönfeld bei der 2.    Verbrauchermesse des Wirtschaftsverbundes Eiderkanal (WVE). Unter dem Motto „...  weil ich hier lebe!“ präsentierten sich 63 Firmen aus Handel, Handwerk und Gewerbe. Zudem wurde ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanzvorführungen und einer Modenschau geboten.

Am Stand von Malermeister Dirk Leege aus Schacht-Audorf ließen sich Rolf und Elke Beth über Farben beraten. „Meine Kunden wollen den persönlichen und vertrauten Kontakt“, stellte Leege fest. Informationen über das Internet seien vielen zu anonym. Rolf Beth fand das Messeangebot besonders deshalb interessant, „weil sich hier die Unternehmen aus der Region vorstellen“.

Durchaus zufrieden mit dem Andrang zeigte sich Frank Dekarz, Chef einer Osterrönfelder Tischlerei und 1. Vorsitzender des WVE. „Die Besucher schätzen das gute Angebot in einer warmen Halle.“

Bei einer Podiumsdiskussion gestern zum Thema „Verkehrsinfrastruktur“ musste die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes als zuständige Behörde für die Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels viel Schelte einstecken. „Beim Wort ,Tunnel‘ sträuben sich bei vielen die Nackenhaare“, stellte der Moderator Ruwen Prochnow (WVE) in seiner Einleitung fest. Dr. Ekkehard Klug (FDP) forderte mehr Kompetenz in der Bauaufsicht. Der Osterrönfelder Bürgermeister Bernd Sienknecht rief dazu auf, den Druck auf die WSV zu erhöhen. Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer sagte, er hoffe, dass die WSV aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe und dass es bald einen sicheren Zeitplan gebe.

Thilo Konkel (WVE) kritisierte die unverhältnismäßig lange Zeit, die für die Sanierung eines solchen „Kindertunnels“ gebraucht werde. „Die Skandinavier haben in zehn Jahren zwei Belt-Brücken und einen Eisenbahntunnel gebaut.“ Die Wirtschaft vor Ort zahle die Zeche für die Verzögerungen bei den Tunnelarbeiten, betonte Konkel.

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