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Arche Warder : Tierische Delegation aus dem Norden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Arche Warder ist auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten. Vor Fahrtbeginn testete der Tierpfleger persönlich den Anhänger.

von
erstellt am 17.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Noch ein bisschen verschlafen machten sich gestern morgen um acht Uhr neun Tiere der Arche Warder auf den Weg zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin. Für die Arche Warder ist die Grüne Woche eine wichtige Messe, um auf die Gefährdung von seltenen Nutztierrassen aufmerksam zu machen, Zucht- und Kooperationspartner zu finden und sich zu vernetzen. Ebenso können sich Besucher über die Arche Warder sowie über die Erhaltungszucht gefährdeter Rassen informieren. Bereits seit sieben Jahren reist eine Gruppe von Delegierten der Arche nach Berlin.

In einer der Hallen befindet sich ein Paddock mit einem aus Holz gebauten Ziegenturm, auf dem sich eine Gruppe Thüringerwald-Ziegen austoben kann. Neben den vier mitgereisten Ziegen sind auch Poitou-Esel „Charles“, der Sohn des 2012 verstorbenen „DeGaulle“, je ein Bentheimer sowie Husumer Schwein und die beiden Hinterwälder-Rinder „Beate“ und „Schorsch“ vertreten. Die tierischen Freunde repräsentieren die rund 1200 Tiere der Arche Warder, die Zuhause bleiben, und sollen ein breites Messepublikum auf die Gefährdung der seltenen Nutztierrassen aufmerksam machen.

Auch im großen Tierschauring präsentiert sich die Arche Warder – ein Highlight wird dabei wieder der von Thüringerwald-Ziegen gezogene Wagen sein. Die fünf mitreisenden Mitarbeiter haben in den vergangenen Wochen mit den Tieren geübt, so dass sowohl die Ziegen vor dem Wagen, die Esel und Rinder am Halfter als auch die Schweine an der Leine sicherlich eine gute Figur in Berlin machen werden.

Bevor es für „Charles“ und seine Freunde „Abfahrt“ hieß, wurde jedoch erst einmal gemeinsam gefrühstückt. Ein großer Wagen mit frischem Heu stand für die Tiere vor den Anhängern bereit, so dass diese gestärkt die Anreise in die Hauptstadt antreten konnten. Dort werden sich zahlreiche Besucher an dem seltenen Poitou-Esel und seinen tierischen Freunden erfreuen können.

Auch Tierpfleger Thomas Petersen freut sich auf die Veranstaltung: „Es ist immer wieder schön. Mittlerweile trifft man dort alte Bekannte wieder und in unserem Veranstaltungskalender ist die Grüne Woche der Anfangshöhepunkt.“ Bevor „sein“ Poitou-Esel „Charles“ in den Anhänger durfte, lag Petersen erst einmal Probe im mit Heu und Stroh gefüllten Hänger. Sein Fazit: „Ist sehr bequem. Kann losgehen.“

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