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Pferdezucht : „Thorbjoern“ verzaubert alle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Fjordpferd-Hengst „Thorbjoern“ ist im Halbfinale bei Top Horse of the Year. Der Rotfalbe ist nicht nur schön, sondern auch sehr vielseitig. Die Internet-Abstimmung läuft noch bis Ende Oktober.

Er ist schon ein Prachtkerl, dieser „Thorbjoern“. Und als Rotfalbenhengst eine echte Rarität bei den Fjordpferden. „In Deutschland gibt es nur sechs Rotfalbenhengste“, weiß die Züchterin Bärbel Hennig. Deshalb sieht sie gute Chancen für „Thorbjoern“, bei der Wahl zum „Top Horse of the Year“ einen Spitzenplatz zu erreichen.

Der Hengst aus dem kleinen Dorf am Rande der Hüttener Berge steht jetzt schon im Halbfinale. Bis Ende Oktober läuft der Wettbewerb, den die Initiative „Vorreiter Deutschland“ zum dritten Mal ausrichtet. Gesucht wird das schönste und ausdrucksvollste Pferd oder Pony.

„Thorbjoern“ wurde 2005 auf dem Hof Eekbarg (Eichenberg) in Neu Duvenstedt geboren, auf dem Bärbel Hennig seit 1996 Fjordpferde züchtet. 2008 wurde der Hengst in Neumünster gekört und Reservesieger seines Jahrgangs. 2010 absolvierte er in Adelheidsdorf seine Hengstleistungsprüfung mit Erfolg und kehrte als Rassesieger nach Neu Duvenstedt zurück.

Svenja Hennig ist mit dem Hengst auf vielen Turnieren erfolgreich. In Eggebek, Borgstedt und vor drei Wochen in Bergenhusen habe sie mit „Thorbjoern“ gute Platzierungen erzielt, berichtet die 25-Jährige und freut sich über eine gute Saison.

Bisher startet sie in der Dressurklasse A, im nächsten Jahr vielleicht schon in der Klasse L. „Das ist für Fjordpferde ungewöhnlich“, erklärt die Reiterin. Zudem macht „Thore“, wie er gerufen wird, auch als Schaupony in der Quadrille und als Freizeitpony immer eine gute Figur.

Der Wettbewerb „Top Horse of the Year“ wird von der Initiative „Vorreiter Deutschland“ ausgetragen. Damit will die Deutsche Reiterliche Vereinigung zusammen mit den Landesreitsportverbänden Vereine und Betriebe bei der Mitgliedergewinnung unterstützen.

Bei dem Schönheitswettbewerb kommen fünf Schulpferde und fünf Reitpferde in das Finale. Bis zum 31. Oktober kann noch auf der Internetseite www.vorreiter-deutschland.de abgestimmt werden. Alle Pferde, die sich für das Halbfinale qualifiziert haben, werden dort mit einem Kurzporträt und Fotos vorgestellt.

Warum ihr „Thorbjoern“ Sieger beim Wettbewerb „Top Horse of the Year“ werden soll, ist für Bärbel und Svenja Hennig klar. „Weil er einzigartig ist. Und mit seinem Charme und seiner Farbe zieht er schnell die Blicke auf sich und verzaubert so alle.“


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erstellt am 10.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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