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Gemeindevertretersitzung : Thaden hofft auf frischen Wind

vom

Gemeinde sucht Möglichkeiten, ihre gewünschten Eignungsflächen als Sondergebiet zur verwirklichen.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 08:13 Uhr

THADEN | Das Amtsfeuerwehrfest in der Gemeinde Thaden steht vor der Tür. Höchste Zeit, das Dorf dafür herauszuputzen. Während der Gemeindevertretersitzung zeigte Bürgermeister Klaus-Heinrich Bünz anhand einer Fotodokumentation die Stellen im Ort auf, für die der größte Handlungsbedarf besteht. An vielen Stellen sind Ausbesserungsarbeiten an Wegen notwendig, und auch das Ehrenmal samt Bepflanzung soll für den Umzug in einem neuen Glanz erstrahlen.

Drei Angebote legte der Bürgermeister den Gemeinderäten vor, die sich für einen der Bieter entschieden, mit dem in den nächsten Tagen weitere Details in einem Gespräch geklärt werden sollen.

Gesprächsbedarf herrscht auch beim Thema Windenergie. Bei der Fortschreibung des Regionalplans für die Ausweisung von Windenergie-Eignungsflächen wurde das von Thaden vorgeschlagene Gebiet nicht berücksichtigt. Das Terrain liegt nördlich zur Bebauung Katzheide, östlich zur Gemeindegrenze Bendorf, südlich zum Waldgebiet Bondenschiften und grenzt westlich an den Weg zum Waldgebiet Bondenschiften. Außerhalb von Eignungsgebieten ist der Aufbau von Windmühlen an sich ausgeschlossen.

Die Gemeinde Thaden hat dennoch den Wunsch, Windenergienutzung auf dem Gemeindegebiet zeitnah mit einem selbstständigen Bebauungsplan Nr.1 "Sondergebiet Windenergie" zu realisieren. "Wir haben uns mit einem Schreiben an die Kreisverwaltung gewandt und tatsächlich in der Sache einen Gesprächstermin mit dem Landrat erhalten", berichtete Klaus-Heinrich Bünz. Am 15. Mai hofft er, zusammen mit Gemeindevertreter Dirk Sonneschmidt zu erfahren, ob die Pläne der Gemeinde umsetzbar sind. Die Amtsverwaltung Mittelholstein sieht indes mit der Aufstellung des B-Planes keine Aussichten auf Erfolg, da in der Teilfortschreibung die Eignungsgebiete festgelegt sind und Thadens Vorschlag nicht berücksichtigt wurde.

Beim Tagesordnungspunkt Mitgliedschaft in touristischen Vereinen war man sich einig, vorerst keinem der Verbände beizutreten. "Es gibt zurzeit viele Tourismusvereine in der Umgebung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Mir wäre aber ein einheitliches Auftreten lieber. Ich halte nichts davon, für einen Verein Beitrag zu bezahlen, der unser Gemeindegebiet nicht einbezieht und bewirbt", begründete der Bürgermeister die Ablehnung.

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