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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 14:02 Uhr

Teure Sanierung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kreditaufnahme für Reparaturen der Regenwasserleitungen

Bisher sind in Bünsdorf nur die älteren Regenwasserrohre überprüft worden. „Aber auch die neueren Leitungen müssen saniert werden“, teilte Bürgermeister Jens Kühne nach der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung mit. In Kürze würden die Hauptleitungen untersucht und im kommenden Frühjahr sollen die nötigen Reparaturarbeiten beginnen. In der Rücklage sei dafür nicht genug Geld vorhanden. Er rechne mit einer Kreditaufnahme von 300 000 Euro, sagte Kühne. Eventuell müsse die Gemeinde den Betrag noch erhöhen, wenn genaue Zahlen über die Leitungsschäden vorlägen.

Die Sanierung der Regen- und Schmutzwasserleitungen werde die Gemeinde im nächsten Jahr finanziell belasten und zusätzlich für „Unruhe“ im Dorf sorgen, sagte der Bürgermeister voraus. Wichtig sei, die notwendigen Arbeiten so zu planen, dass es möglichst wenige Verkehrsbeeinträchtigungen gibt und auf große Sperrungen der Straßen verzichtet werden kann.

Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, die ursprünglich schon ab Januar 2014 erhoben werden sollten, stehen noch nicht fest. Das entsprechende Gutachten ist in Arbeit. Wenn die Zahlen vorliegen, werden die Kosten des Abwasserhaushalts auf die Nutzer umgelegt. In den letzten Jahren sei der Abwasserhaushalt nie ausgeglichen gewesen und habe immer den allgemeinen Haushalt belastet, betonte Kühne. Die Neuregelung sei gerechter und werde zu höheren Abwassereinnahmen führen. „Die Bürger werden wohl mehr bezahlen müssen.“

„Für Bünsdorf sind keine großen Sprünge möglich“, fasste Kühne den Haushalt 2014 zusammen. Zwar habe die Gemeinde eine gute Finanzkraft, aber dadurch sei auch mehr an Kreis- und Amtsumlage zu zahlen.

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