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Handball-SH-Liga : Tempo gegen starke Abwehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/W’feld/Rendsburg braucht den Heimsieg gegen den Lokalrivalen Alt Duvenstedt.

Handballfreunde, die die regionalen Teams gern im direkten Duell beobachten, kommen derzeit auf ihre Kosten. Am letzten Wochenende spielten die Damenteams des TSV Owschlag und der HSG Kropp-Tetenhusen gegeneinander und am Sonnabend steigt das Männerderby zwischen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und dem TSV Alt Duvenstedt (19 Uhr).

Ruhm und Ehre spielen natürlich immer eine Rolle, doch vor allem sportliche Gründe machen das Spiel für beide Mannschaften zu einer Herausforderung. Geht es nämlich nach Westerrönfeld, so findet im nächsten Jahr wenn überhaupt, dann das Lokalderby gegen die HSG Eider Harde, Klassenerhalt in der Oberliga vorausgesetzt, statt. Als Tabellenzweiter verlor Volker Pauls Team zwar in der letzten Woche sehr wahrscheinlich das Meisterschaftsduell gegen den TuS Lübeck, aber auch der Vizemeister darf wohl aufsteigen oder zumindest ein Aufstiegsspiel gegen Hamburgs Zweitbesten bestreiten. Drei Punkte trennt die HSG von Lübeck, allerdings nur einen von der HSG Tarp/Wanderup, die ebenfalls unbedingt aufsteigen will. Für Westerrönfelds Trainer Volker Paul ist in der morgigen Begegnung der Derbycharakter trotzdem deutlich spürbar. „Man merkt es schon an den Spielern, dass es gegen einen Lokalrivalen geht. Die wissen, dass die Halle voll sein wird und wollen den Hinspielerfolg unbedingt wiederholen. Von den Grundvoraussetzungen befinden sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Es gibt noch viele Spiele, aber jetzt ist Derbyzeit“, so Paul. Die HSG gewann im Oktober mit 36:33. „Unser Plus ist das Tempospiel, Duvenstedts Plus ist die starke Abwehr. Letztendlich entscheidet aber ohnehin nur die Tagesform der Leistungsträger“, glaubt Paul. Für Alt Duvenstedt um Trainer Gunnar Kociok ist es momentan eine Herausforderung, überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufzubieten. Natürlich lockt der Ehrgeiz, nach drei verlorenen Spielen endlich mal wieder zu gewinnen, aber unter den personell schlechten Bedingungen stellt sich die Frage, ob das ausgerechnet in Westerrönfeld klappen wird.

Neben den ohnehin schon verletzten Spielern brach sich am letzten Wochenende auch noch Sven Petersen einen Finger, sodass die Kreisläuferposition nun verwaist ist. „Wir sind so nicht konkurrenzfähig, sportlich findet das Spiel nicht auf einer Ebene statt. Bei uns fehlt eine komplette Besetzung und eventuell haben wir nur einen Ersatzfeldspieler auf der Bank. Wenn dann nicht alle funktionieren, wird es ein Kampf gegen Windmühlen“, befürchtet Kociok, der allerdings auch einräumt, dass seine Spieler trotzdem motiviert und mit Vorfreude dem Derby entgegenblicken. „Sie sind heiß und wollen sich so teuer wie möglich verkaufen. Das erwarte ich auch von ihnen“, so Kociok.

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