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Standortschliessung : Telekom-Tochter will in Rendsburg 150 Jobs streichen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Dem Standort Rendsburg droht die Schließung. 150 Mitarbeiter sind dadurch bedroht – sie gehen am Montag auf die Straße.

Rendsburg | Eine Tochterfirma der Telekom will offenbar ihren Rendsburger Standort schließen. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, verfolge die Vivento Customer Services GmbH den Plan, das Unternehmen neu auszurichten und die Zahl der Standorte auf fünf zu verringern, derzeit sind es laut Homepage des Unternehmens knapp 20. Nach Angaben von Verdi beschäftigt VCS in Rendsburg 150 Menschen, davon seien 50 derzeit an andere Tochterunternehmen ausgeliehen.

Gegen die Schließungspläne wollen die Beschäftigten am Montag ab 12 Uhr auf dem Paradeplatz protestieren. „Der Standort Rendsburg ist extra geschaffen worden, um Beschäftigten der Telekom nach Schließungen regionaler Standorte eine annähernd wohnortnahe Beschäftigung zu ermöglichen“, sagt Verdi-Fachsekretärin Bente Brandt Die Beschäftigten hätten sich bisher flexibel gezeigt und reisten zum Teil täglich aus Heide, Flensburg und Kiel an: „Dieses Konzept steht offensichtlich zur Disposition, und die Flexibilität und Verbundenheit der Menschen zum Unternehmen erfährt keinerlei Wertschätzung.“ Nach dem bislang bekannt gewordenen Konzept soll es künftig nur noch die Standorte Regensburg, Braunschweig, Dortmund, Mannheim und Bremerhaven geben.

Von dem Unternehmen war am Freitag keine Stellungnahme zu erhalten.

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erstellt am 04.Okt.2014 | 12:55 Uhr

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