Jugendhandball Oberliga : Teilerfolg für Hohn/Elsdorf bei der „Zebra-Jagd“

Kein Durchkommen: Der Wurf von Hohns Julian Fröhlich (l.) wird von der Kieler Abwehr geblockt.
Kein Durchkommen: Der Wurf von Hohns Julian Fröhlich (l.) wird von der Kieler Abwehr geblockt.

Die „Zebra-Jagd“ der HSG Hohn/Elsdorf endete mit einem Teilerfolg. In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend B kam die HSG im Heimspiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des THW Kiel zu einem 18:18-Unentschieden.

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26. November 2013, 06:00 Uhr

Die „Zebra-Jagd“ der HSG Hohn/Elsdorf endete mit einem Teilerfolg. In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend B kam die HSG im Heimspiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des THW Kiel zu einem 18:18-Unentschieden. Bei der weiblichen Jugend A feierte die HSG Fockbek/Nübbel einen 24:17-Erfolg gegen die HSG Tarp/Wanderup. Dagegen musste der TSV Owschlag beim VfL Bad Schwartau mit 27:30 eine Niederlage hinnehmen. Auch die männliche Jugend A der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ging beim TuS Esingen leer aus. 28:32 hieß es am Ende aus Sicht der Gäste.

Männliche Jugend A
TuS Esingen – HSG Schülp/W’feld/RD 32:28 (19:14)

Dass es in Esingen nicht für einen Sieg langte, lag am gegnerischen Torhüter. Der war überragend aufgelegt und machte Chance um Chance der HSG zunichte. Esingen legte über 10:7 und 14:12 zur Pause eine 19:14-Führung vor. Nach dem Wiederanpfiff kämpfte sich Schülp/Westerrönfeld/RD beim 20:21 bis auf einen Treffer heran. Doch dann riss der Faden bei den Gästen, die mit 21:27 wieder deutlicher in Rückstand gerieten. „Leider schlichen sich bei uns auf dem Weg nach vorne immer wieder technische Fehler ein, die letztlich ein besseres Abschneiden verhinderten“, meinte HSG-Coach Torsten Hornig, dessen Team in der Schlussphase aber noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, O. Petersen – Voigt, N. Petersen, Stangier (1), Hartwig, Hornig (3), Stump (3), Meyer (2), Bünger (4), Strehlow (3), Sawitzki (9), Lange (3).

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – HSG Tarp/Wanderup 24:17 (9:9)

„Der Sieg war wesentlich umkämpfter, als es das Resultat aussagt“, gestand Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt ein. Seine Mannschaft hatte zunächst Probleme, sich auf den Angriff der Gäste einzustellen. „Tarp kam immer wieder über Sperren-Absetzen zum Erfolg.“ So war Heldt angesichts des 9:9 zur Pause froh, obwohl sein Team einige Chancen liegeließ. Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzte die heimische HSG eine Überzahl, um sich mit fünf Toren abzusetzen. Das war die Entscheidung. Heldt: „Mit einer exzellenten Abwehrleistung haben wir den Erfolg nach Hause geschaukelt.“

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme, Stolley, Lutz, Benthien, Shala, Ohm (5), Ruge (1), Gröschler (3), Schneider (13/8), Ehlers, Sass.

VfL Bad Schwartau – TSV Owschlag 30:27 (17:11)

Die ersatzgeschwächten Owschlagerinnen erwischten einen guten Start und führten schnell mit 4:2. Schwartau steigerte sich aber und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nach dem 6:6 setzte sich der Gastgeber über 10:6 bis zur Pause auf 17:11 ab. „Mitte der zweiten Halbzeit erwachte bei meinen Spielerinnen das Kämpferherz“, berichtete Sönke Marxen, der Trainerin Hilke Obelöer auf der Bank vertrat. Die Aufholjagd brachte die Gäste bis auf 17:18 heran. Bis zum 25:26 (56.) ließ sich der TSV Owschlag nicht abschütteln. Erst drei VfL-Tore in Folge in der Schlussphase besiegelten die Niederlage. „Wir hatten den Favoriten am Rande einer Niederlage. Leider hat es nicht ganz gereicht“, resümierte Marxen.

TSV Owschlag: Brudniok – Kubat, N. Frahm (1), C. Frahm, Behrend (1), Steffek (13), Brandt (1), Clausen, Stachowski (2), Sievert (4), Delfs (5).

Männliche Jugend B
HSG Hohn/Elsdorf – THW Kiel 18:18 (10:6)

Anfangs hatte die HSG noch einige Probleme. Als dann der Respekt nach dem 2:4 (8.) abgelegt wurde, lief es bei Hohn/Elsdorf so richtig rund. „Wir haben in der Deckung super gestanden und vorne gegen die offensive Abwehr des THW die richtigen Konzeptionen gefunden“, freute sich HSG-Trainer Thore Kuhrt über die starke Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Die Gäste aus Kiel erwischten den besseren Start in den zweiten Durchgang, holten nicht nur auf, sondern gingen sogar mit 16:13 in Führung. „Wir hatten in dieser Phase Chancen genug, haben sie aber nicht genutzt“, berichtete Kuhrt. Die Gastgeber kämpften sich in die Partie zurück und glichen zum 16:16 aus. Bis zum Schluss ging es Tor um Tor. Hohn/Elsdorf hatte im letzten Angriff die Chance zum Siegtreffer, doch es blieb letztlich beim leistungsgerechten 18:18.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers, Warnecke – Rohwer (3), Feige (1), Koch (1), B. Clausen (1), M. Clausen (2), Fröhlich (5), Nobiling, Lausch (1), Mumm (4), Bartsch, Ahrendt.

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