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Betriebsfussball : Team Gieseler besiegt Team Leser

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Fußball-Pokalturnier der Betriebsmannschaften besiegte das Team Gieseler im Finale die Mannschaft der Firma Leser. Vorjahressieger Maschinenring MIttelholstein verliert im Neunmeter-Schießen und landet auf dem vierten Platz.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 06:41 Uhr

Die Firma Gieseler hat zum zweiten Mal nach 2007 das Fußball-Pokalturnier bei der Hohenwestedt-Woche gewonnen. Im Finale setzte sich das Team von Gieseler mit 3:0 gegen die Firma Leser durch. Die Vorjahressieger vom Maschinenring Mittelholstein landeten nach zwei verlorenen Neunmeter-Schießen nur auf dem 4. Platz.

Die Titelverteidigung war das erklärte Ziel, als die Mannschaft vom Maschinenring Mittelholstein am Dienstagabend auf dem A-Platz von Wilhelmshöhe gegen die Firma Meyer-Lift ins Turnier startete. Maschinenring-Coach Thomas Harbeck kündigte „technisch hoch anspruchsvollen Fußball“ an, und sein Team, bei dem Neuzugang Arne Rühmann vom TSV Lütjenwestedt als Spielmacher glänzte, ging auch gleich sehr ehrgeizig zu Werke: Meyer-Lift wurde klar mit 3:0 bezwungen, und dann folgten am gleichen Abend noch Siege gegen die Sparkasse Hohenwestedt (5:0) und die Firma Gieseler (2:0).

Beim Eröffnungsspiel auf dem B-Platz verloren die Turnier-Neulinge vom Autohaus Ihle mit 0:1 gegen die Firma Pohl. „Wir hatten gehofft, hier als Geheimfavorit in Erscheinung treten zu können“, bemerkte Ihle-Geschäftsführer Arne von Wahl, „aber die Firma Pohl hat uns eines Besseren belehrt.“ Das Autohaus schickte fünf seiner Azubis, zwei Gesellen und einen Meister ins Rennen, und dafür gab’s viel Lob von Turnierorganisator Frank Damerow: „Das Autohaus Ihle und die ebenfalls neue Firma Meyer-Lift sind hier mit reinen Betriebsmannschaften vertreten.“ Die Veranstalter vom Verkehrsverein wollen nämlich zurück zu den Wurzeln: vom seit einigen Jahren so genannten „Fußball-Pokalturnier“ zurück zum ursprünglichen „Betriebsfußball-Pokalturnier“. Im Zuge dieser Rückbesinnung auf die Turnieranfänge habe man in diesem Jahr die Teams vom Fitness-Club, von „Aqua Vital“ und auch den „1. FC St. Tresen“ von der Veranstaltung ausgeschlossen, berichtete Damerow.

Einige Teams machten sich jedoch wieder eine inkonsequente Formulierung im Regelwerk (wonach Spieler entweder aus dem Betrieb oder aus einer Hallo-Partner-Gemeinde kommen sollten) zunutze, um sich mit firmenfremden Kickern zu verstärken. „Da wird immer noch ein bisschen rumgemogelt“, kritisierte Verkehrsvereins-Chef Fritz Humfeldt. „Wir wollen wieder ein reines Betriebsfußballturnier haben, weil die Mehrheit es so will“, sagte Damerow, „dies Jahr konnten wir das nur halb umsetzen, aber ich hoffe, dass wir es 2014 schaffen können.“

Die Vorjahressieger vom Maschinenring setzten ihre Siegesserie auch am zweiten Turniertag fort und bezwangen die Tischlereien (2:0) und das Deutsche Milchkontor (1:0). Das Aus für den Maschinenring kam im Halbfinale, das man nach einer torlosen Partie im Neunmeterschießen mit 1:2 gegen die Firma Leser verlor. Im zweiten Semifinale gewann die Firma Gieseler mit 2:1 gegen die Volksbank/Raiffeisenbank.

Am Mittwochabend um 20.10 Uhr wurde das Finale angepfiffen, und die Firma Gieseler triumphierte nach Treffern von Alexander Bigler, Martin Bahr und Christian Gieseler mit 3:0. „Das war eine eindeutige Sache“, bilanzierte Turniersprecher Bernd Homfeld, und Frank Damerow überreichte den Wanderpokal an Gieseler-Kapitän Bernd Bahr, für den es bereits das 32. Festwochen-Pokalturnier war. Maschinenring-Goalgetter Marten Reimers verteidigte mit fünf Treffern seine Torjägerkanone vom Vorjahr, und Maschinenring-Geschäftsführer Uwe Reimers stellte mit Blick auf den 2:0-Vorrunden-Erfolg gegen die Firma Gieseler fest: „Wir sind die Pokalsieger-Besieger.“

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