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Landeszeitung

24. September 2017 | 05:26 Uhr

„Tanten“ passen auf die Kälber auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Erna expandiert: Voraussichtlich noch im April wird die vierte Weidefläche des Vereins eingeweiht, eine Jungviehkoppel mitten in Aukrug. Die neue Weide ist zwölf Hektar groß und grenzt im Norden an die Bahn durch Innien und im Süden an die Bünzer Burg. Erna hat die neue Fläche zu etwa gleichen Teilen von der Gemeinde Aukrug, von der Kurt-und-Erika-Schrobach-Stiftung und vom Aukruger Bund gepachtet. Im Sommer 2013 konnte die vom Land geförderte Einzäunung mit Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde fertig gestellt werden. Auf der neuen Weidefläche sollen junge Kühe ein Jahr lang getrennt von den Bullen verbringen. Im Alter von zwei Jahren sollen die Jungtiere dann zurück zu ihrer Herde, damit sie erst mit ungefähr drei Jahren zum ersten Mal kalben. Zwei erfahrene Kühe sollen als „Aufpasserinnen“ bzw. „Tanten“ mit auf die neue Koppel.

„An der Buckener Au ist die Fläche ja so groß, dass man die Tiere meist nur am Horizont sehen kann, und auch in Bargfeld braucht man Glück, wenn man die Heckrinder mal beobachten will“, stellt Stefan Siemesgelüss fest, „darum haben viele Leute gesagt, dass sie die Auerochsen ja auch gern mal aus der Nähe sehen würden.“ Genau dazu schafft Erna mit seiner neuen Jungviehkoppel die Voraussetzungen. „Wir haben zugeschlagen, als diese Flächen frei wurden“, berichtet Siemesgelüss und kündigt optimale Beobachtungsbedingungen an: „Die Tiere können sich auf dieser Koppel nicht verstecken, werden also immer gut zu sehen sein.“

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