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Strassenreparatur : Tank will weiter sanieren

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

500 000 Euro sind für bessere Straßen gut angelegt, meint Reimer Tank vom Umwelt- und Bauausschuss des Kreises. Auch für das nächste Jahr fordert er die gleiche Summe ein.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 16:32 Uhr

„Ich bin begeistert von der Art und Weise, wie das hier gemacht wird“, sagte Reimer Tank, als er in Beringstedt Schadstellensanierungsarbeiten an der Kreisstraße 82 inspizierte. Der Umwelt- und Bauausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde, den Tank leitet, hatte am 18. April für das laufende Jahr 500 000 Euro für solche „Edelflick“-Arbeiten an Kreisstraßen bewilligt.

Diese 500 000 Euro wurden auf die fünf Straßenmeistereien des Kreises aufgeteilt: Hohenwestedt, Westerrönfeld, Eckenförde, Klausdorf und Stolpe. Die Straßenmeisterei Hohenwestedt erhielt 98 371 Euro für vier dringende Schadstellensanierungen, die nun in Angriff genommen werden: an der K82 in Beringstedt, an der K21 zwischen Todenbüttel und Haale, an der K 11 zwischen Krogaspe und Timmaspe sowie an der K12 in Padenstedt.

Bei der Schadstellensanierung werden die von der Straßenmeisterei markierten Bereiche der Fahrbahn vier Zentimeter abgefräst und mit einer Bitumenemulsion behandelt, ehe eine neue Asphaltdeckschicht aufgetragen wird. „So eine Sanierung macht auch langfristig Sinn“, befand Tank, nachdem er die Flickarbeiten der beauftragten Fachfirma in Beringstedt begutachtet hatte, „das ist gut angelegtes, nachhaltiges Geld.“

Weshalb sich der Möreler nun auch dafür einsetzen will, dass im kommenden Haushalt noch einmal eine halbe Million Euro für solche Schadstellensanierungen an Kreisstraßen bereitgestellt werden. Als Tanks Ausschuss die Straßenmeistereien nach ihrem Bedarf für Edelflickmaßnahmen gefragt hatte, war nämlich ein Wunschzettel mit einem Gesamtvolumen von fast 1,1 Millionen Euro zusammengekommen. Im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Hohenwestedt gibt es zum Beispiel noch drei weitere dringende Sanierungsfälle, für welche dies Jahr noch kein Geld da war: die K11 zwischen Schülp/N. und Krogaspe, die K34 zwischen Padenstedt und Ehndorf sowie abermals die K82 zwischen Beringstedt und Todenbüttel. Tank lobte die Qualität der Schadstellenflickarbeiten, stellte gleichzeitig aber auch klar, dass solche Ausbesserungsmaßnahmen nur „ein Zeitgewinn für die Deckensanierung“ seien. Der turnusmäßige Rhythmus für solche Grundsanierungen beträgt allerdings 65 Jahre. „Beim Etat für die Deckensanierung wollen wir im nächsten Jahr auch gern von 500 000 wieder auf eine Million Euro hochgehen“, kündigte Tank an. Die Gründe dafür, dass sich die Kreisstraßen an vielen Stellen in keinem guten Zustand präsentieren, liegen für den Kreispolitiker auf der Hand. „Man hat in den vergangenen 20 Jahren zu wenig Geld für Straßensanierungen zur Verfügung gestellt“, sagt Tank, „und die Kreisstraßen sind von ihrem Untergrund her gar nicht ausgelegt für den Schwerlastverkehr und die heutigen Fahrzeuge der Lohnunternehmer.“

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