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Handball-Bundesliga, männliche Jugend A : Tag der Youngster: Der Rahmen stimmt, das Ergebnis für Eider Harde nicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A verlor die HSG Eider Harde das Landesderby bei der SG Flensburg-Handewitt mit 31:40. Im Rahmen des „Tag der Youngster“ sahen 2800 Zuschauer die Partie in der Flens-Arena.

Der Rahmen war grandios, der zweite „Tag der Youngsters“ ein voller Erfolg. Zumindest war er das für die Handballer der SG Flensburg-Handewitt bei der Doppelveranstaltung in der „Flens-Arena“. Das Junior-Team der SG gewann das Drittliga-Derby gegen den Stadtrivalen DHK Flensborg mit 28:23, die A-Jugend feierte vor der beeindruckenden Kulisse von 2800 Zuschauern einen 40:31 (21:13)-Sieg gegen die HSG Eider Harde.

Die HSG Eider Harde, die von rund 300 Fans unterstützt wurde, war im Landesderby der Bundesliga gegen den Flensburger Nachwuchs chancenlos. Zu sicher stand die Flensburger Deckung, zu sicher trafen der fast zwei Meter große Marlon Runow und Nationalspieler Robin Breitenfeldt. Die körperliche Überlegenheit des Heimteams war offensichtlich, jedoch fehlten der HSG über 60 Minuten auch die spielerischen Mittel, um zu guten Torchancen zu kommen. Nur vereinzelt glänzten die Gäste mit guten Spielzügen, zumeist waren es Einzelleistungen von Georg Rohwer und Jarno Mumm, die für Tore sorgten. Die rechte Angriffsseite blieb ohne Julian Fröhlich weitestgehend blass. „Unsere Ausfälle vermissen wir schmerzlich. Anders als Flensburg können wir das nicht einfach so kompensieren“, sagte HSG-Trainer Thies Schmalfeld. Erfreulich war die Rückkehr Micah Kocks nach zweimonatiger Pause – er belohnte sich mit drei Toren in zehn Minuten.

Die SG setzte sich über 8:3, 9:6 und 15:8 bis zur Pause auf 20:13 ab. Die zweite Halbzeit verlief nach ähnlichem Muster. Zwar hielt die HSG den Rückstand einigermaßen konstant, doch begann die SG auch damit, ihre B-Jugendtalente einzusetzen. Spielmacher Bo Nielsen und Linkshänder Jannek Klein bewiesen beide A-Jugendformat. Vor allem der Ex-Schülper Klein, der von den Lesern der Landeszeitung zum Talent des Jahres 2015 gewählt worden ist (siehe Bericht oben), traf ansehnlich aus dem rechten Rückraum und unterstrich seine Ambitionen. Die SG fand sogar Zeit zum Zaubern. Per Kempa-Trick erzielten die Gastgeber das verdiente 40. Tor. „Man muss den Jungs die zweite Halbzeit zugute halten. Sie haben es geschafft, dass es keine Zehn-Tore-Niederlage wird. Insgesamt war es eine super Veranstaltung und jeder unserer Spieler hat Einsatzzeiten bekommen, um an diesem Erlebnis teilzuhaben“, sagte Schmalfeld.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige, Bartsch (3), M. Claußen (3), Kiehn (2), Kock (2), Ahrendt (3), Rohwer (10/3), Mumm (8), Goldmann, Oettershagen, Bernhardt.

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